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... 43 Jahren: Mit Joint und Orden im Buckingham Palace

Am 26. Oktober 1965 wurden die Beatles von der Queen mit dem Orden «Member of the British Empire» ausgezeichnet.

In den 1960er Jahren stand die Welt Kopf. Vor allem die Frauenwelt. Vier Jungs aus Liverpool, England, eroberten mit ihrer Musik die ganze Welt: «The Beatles».

«Die «Beatles», jene vier langhaarigen jungen Leute aus Liverpool, die in drei Jahren mit ihrem lustvollen Lärm, der kaum als Musik bezeichnet werden kann, Millionäre geworden sind, haben einen Orden – allerdings minderen Grades – erhalten.» Dies schrieb die Neue Zürcher Zeitung im Jahr 1965. Der damalige Premierminister, Harold Wilson, machte den Vorschlag die vier Pilzköpfe als Mitglieder in den Club des British Empires aufzunehmen. Wie seine Gegner sagen, tat er dies nicht ohne Grund. Er befand sich mitten im Wahlkampf und da Liverpool die Herkunft der Beatles war, sowie sein Wahlkreis, galt der Vorschlag als ein geschickter Schachzug.

Am 26. Oktober 1965 kam es tatsächlich soweit: Die «Beatles» wurden «Memeber of the British Empire». Da sie aber so aufgeregt waren, suchten sie schon nach kurzer Zeit die Toilette auf. Später entstand daraus die Legende, die vier hätten im Buckingham Palace einen Joint geraucht. Ein paar Jahre später äusserte sich aber George Harrison dazu: «Das war das Schlimmste, was man bei einer Audienz der Königin machen konnte; aber es stimmt nicht.»

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