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... 86 Jahren: Tutanchamun-Grab entdeckt

Am 4. November 1922 entdeckt der britische Forscher Howard Carter das Grab des Kindkönigs Tutanchamun – bald schon vermutet man, ein Fluch liege auf dem Grab des Pharaos.

Im zarten Alter von neun Jahren wurde er zum Pharao gekrönt, bereits rund zehn Jahre später ist er gestorben: König Tutanchamun regierte vor etwas mehr als 3300 Jahren das Alte Ägypten. Über seine Todesursache sind sich die Forscher nach wie vor nicht einig.

Eine Treppenstufe im Sand

Es ist eine Sensation, als das britische Forscherteam unter der Leitung von Howard Carter nach jahrelangen Grabungen im Tal der Könige über eine versteckte Treppenstufe im Sandboden stolpert. Schon am nächsten Tag steht fest: Ein verborgenes Grab wurde entdeckt. Nichtsdestotrotz ist Skepsis angesagt: Das Grab wurde möglicherweise gar nie benutzt. Zudem könnte es von Grabräubern geplündert worden sein.

Nach Tagen des Bangens haben sich die Forscher durch mehrere versiegelte Türen gekämpft, in eine weitere ist gerade ein Loch gebohrt worden. Carter wird gefragt, ob er etwas sehen könne. Seine Antwort: «Ja, wunderbare Dinge». Einige Steine mehr werden abgetragen, Carter steht plötzlich vor einem riesigen Sarkophag. Das Grab des jungen Pharaos Tutanchamun ist entdeckt – seine Mumie war jahrtausendelang unangetastet geblieben.

Der Zorn des Pharaos

Als sich nach der Entdeckung des Grabes im Umfeld des Forscherteams mysteriöse Todesfälle häufen, beginnen wilde Spekulationen. Das Gerücht macht die Runde, auf dem Grab des Pharaos liege ein Fluch und jeder, der bei seiner Öffnung dabei sei, bekomme den Zorn des Pharaos zu spüren.

Die Furcht vor dem Fluch begleitet die Erforschung von Tutanchamun und seiner Grabstätte bis heute. Als 2005 die Mumie Tutanchamuns für eine Untersuchung seinem Grab entnommen wird, kommt es zu mehreren rätselhaften Ereignissen: Ein Sandsturm bricht los, es beginnt zu regnen, was in dieser Region selten vorkommt, und das Auto mit den Untersuchungsgeräten hat beinahe einen Unfall. Zudem fällt das wichtigste Gerät, ein Computertomograph, für zwei Stunden aus.

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