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Maze gewinnt erneut Gold – Gut dreht auf

Tina Maze drückt auch dem olympischen Riesenslalom den Stempel auf. Lara Gut fährt im zweiten Lauf die zweitbeste Zeit und schiebt sich nach dem missglückten ersten Durchgang noch nach vorne.

Knappe Sache: Die siegreiche Tina Maze (r.) und die zweitplatzierte Anna Fenninger trennten nur sieben Hundertstel.
Knappe Sache: Die siegreiche Tina Maze (r.) und die zweitplatzierte Anna Fenninger trennten nur sieben Hundertstel.
Keystone
Schweizer Trainer in Mazes Diensten: Mauro Pini gibt dem Fernsehen Auskunft.
Schweizer Trainer in Mazes Diensten: Mauro Pini gibt dem Fernsehen Auskunft.
Keystone
Unzufrieden: Auch Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin handelte sich im ersten Lauf einen grossen Rückstand ein.
Unzufrieden: Auch Abfahrts-Olympiasiegerin Dominique Gisin handelte sich im ersten Lauf einen grossen Rückstand ein.
AFP
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In fünf Riesenslaloms im Weltcup hatte es in diesem fünf verschiedene Siegerinnen gegeben. Doch in Rosa Chutor stieg weder Lara Gut (Sieg in Sölden), Jessica Lindell-Vikarby (Beaver Creek), Tessa Worley (St. Moritz), Tina Weirather (Val d'Isère) oder Anna Fenninger (Lienz) zuoberst aufs Podest, sondern Tina Maze.

Die 30-jährige Slowenin, die in der Saison 2012/13 in einer eigenen Liga gefahren war, kam in diesem Winter erst spät auf Touren. Ihren einzigen Saisonsieg erreichte Maze erst Ende Januar in Cortina d'Ampezzo (Abfahrt), kurz nachdem sie den Tessiner Mauro Pini als ihren neuen Trainer verpflichtet hatte. Pini war auch schon Privattrainer von Lara Gut sowie Cheftrainer des Schweizer Frauenteams.

Anna Fenninger verpasste ihrerseits die zweite Goldmedaille dieser Winterspiele nur ganz knapp. Die Super-G-Olympiasiegerin musste sich Maze nur um 0,07 Sekunden geschlagen geben. Damit muss Österreich, die Skination Nummer eins, bei den Frauen weiterhin auf den ersten Olympia-Triumph im Riesenslalom warten. Bronze ging an Viktoria Rebensburg (0,27 Sekunden zurück), die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010. Die Deutsche verbesserte sich im Finaldurchgang mit Bestzeit noch vom 6. auf den 3. Platz.

Lara Gut zeigte ihr Können erst im zweiten Lauf. Mit der zweitbesten Zeit stiess sie vom 16. Platz noch um sieben Positionen vor. Alle Chancen auf eine zweite Medaille in Sotschi hatte die Abfahrts-Dritte allerdings am Morgen vergeben. Trotz der bei diesen schwierigen Verhältnissen idealen tiefen Startnummer hatte Gut über zweieinhalb Sekunden auf die Halbzeit-Führende Tina Maze eingebüsst. «Es hätte ein Wunder gebraucht, dass ich noch nach vorne komme», so Gut im TV-Interview. Der Rückstand der Tessinerin auf Maze betrug letztlich 1,77 Sekunden.

Gleich hinter Gut reihte sich Dominique Gisin als Zehnte ein (2,71 zurück). Fabienne Suter klassierte sich mit über fünf Sekunden Rückstand im 26. Rang. Olympia-Debütantin Wendy Holdener war im ersten Lauf gut unterwegs, ehe sie im Zielhang ausschied. Der wichtigste Einsatz in Rosa Chutor folgt für die 20-jährige Schwyzerin allerdings noch. Am Freitag steht mit dem Nachtslalom noch das letzte alpine Frauen-Rennen an.

Rosa Chutor. Riesenslalom der Frauen: 1. Tina Maze (Sln) 2:36,87. 2. Anna Fenninger (Ö) 0,07 zurück. 3. Viktoria Rebensburg (De) 0,27. 4. Nadia Fanchini (It) 0,38. 5. Mikaela Shiffrin (USA) 0,50. 6. Maria Pietilä-Holmner (Sd) 0,95. 7. Jessica Lindell-Vikarby (Sd) 1,15. 8. Anemone Marmottan (Fr) 1,61. 9. Lara Gut (Sz) 1,77. 10. Dominique Gisin (Sz) 2,71. 11. Elisabeth Görgl (Ö) 2,77. 12. Michaela Kirchgasser (Ö) 2,94. 13. Frida Hansdotter (Sd) 2,98. 14. Tanja Poutiainen (Fi), Anne-Sophie Barthet (Fr) 3,01. 16. Francesca Marsaglia (It) 3,05. 17. Nina Löseth (No) 3,09. 18. Kajsa Kling (Sd) 3,43. 19. Kathrin Zettel (Ö) 3,46. 20. Katarina Lavtar (Sln) 3,77. Ferner: 26. Fabienne Suter (Sz) 5,19. - Ausgeschieden: u.a. Wendy Holdener (Sz). - Nicht gestartet: Maria Höfl-Riesch (De/krank).

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