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Heftis Glücksgefühle nach dem Silbergewinn

Der Appenzeller Beat Hefti holt mit seinem Anschieber Alex Baumann Silber und damit die achte Schweizer Medaille. Gold geht an den Russen Alexander Subkow.

Schnellstarter: Hefti/Baumann stellten im dritten Lauf mit 4,78 Sekunden einen Startrekord in Sotschi auf.
Schnellstarter: Hefti/Baumann stellten im dritten Lauf mit 4,78 Sekunden einen Startrekord in Sotschi auf.
Keystone
Es ist bereits die vierte Olympiamedaille für Hefti. 2002 und 2006 (Bild) hatte er im Zweier Bronze geholt, 2006 in Turin zusätzlich noch Bronze im Vierer.
Es ist bereits die vierte Olympiamedaille für Hefti. 2002 und 2006 (Bild) hatte er im Zweier Bronze geholt, 2006 in Turin zusätzlich noch Bronze im Vierer.
Keystone
Diesmal war nur ein Duo schneller: Der Russe Zubkow (rechts) und sein Anschieber Wojewoda fuhren auf ihrer Heimbahn in einer eigener Liga.
Diesmal war nur ein Duo schneller: Der Russe Zubkow (rechts) und sein Anschieber Wojewoda fuhren auf ihrer Heimbahn in einer eigener Liga.
Keystone
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Beat Hefti zeigte am zweiten Tag im Sanki-Eiskanal mit seinem Anschieber Alex Baumann eine souveräne Leistung. Mit der zweit- und drittbesten Laufzeit sicherte sich der 36-jährige Appenzeller Silber. Am Ende betrug sein Vorsprung auf den drittplatzierten Steven Holcomb aus den USA 0,22 Sekunden. Für Hefti war es die vierte Olympiamedaille, nachdem er 2002 und 2006 als Anschieber dreimal Bronze geholt hatte. Insgesamt war es die 31. Bobmedaille für die Schweiz an Winterspielen.

«Es ist unbeschreiblich», sagte Hefti in einer ersten Reaktion. «Wir haben so viel geopfert für dieses Ziel. Ich denke da auch an den Mechaniker, den Physiotherapeuten, die Familie.» Deshalb fühle es sich nach dem Medaillengewinn nun an, als sei eine grosse Last von ihm abgefallen. Eine Last – so schwer wie der Unspunnenstein, also 83,5 Kilogramm.

Der Sieg lag für Hefti allerdings ausser Reichweite. Dieser ging an den Russen Alexander Subkow, der in allen vier Läufen Bestzeit aufstellte und am Ende 0,66 Sekunden vor Hefti lag. Für den 39-Jährigen war es die erste Goldmedaille an Winterspielen. 2006 hatte er in Turin Silber im Vierer geholt, vor vier Jahren in Vancouver Bronze im Zweier.

Schweiz 2 verpasst Diplom nur knapp

Der zweite Schweizer Bob mit Rico Peter und Jürg Egger verbesserte sich am zweiten Tag auf Platz 10. Der Rückstand auf einen Diplomplatz betrug am Ende nur 0,11 Sekunden. Ein besseres Ergebnis hatten die beiden im ersten Lauf vergeben, als Peter ein grober Schnitzer unterlaufen war.

Eine herbe Enttäuschung setzte es für Deutschland ab. Erst zum zweiten Mal seit 1964 gewannen die Deutschen mit dem kleinen Schlitten keine Olympiamedaille. 2002, 2006 und 2010 war der Olympiasieg im Zweier nach Deutschland gegangen. Weltmeister Francesco Friedrich klassierte sich in Sotschi als Bester auf Platz 8.

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