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Sandro Viletta, King of the Mountain

Nach neun Winterspielen vor Ort sitzt unser Autor dort, wo alles begann. Vor dem Fernseher. Heute träumt er dort von russischer Sonne und freut sich mit Sandro Viletta.

Sässe oder läge ich zusammen mit meinen Skijournalistenkollegen im T-Shirt beim Sünnelen in Rosa Chutor, würden wir, in Erwartung des zweiten Laufes, wieder einmal über Sinn und Unsinn der Superkombination diskutieren. Abschaffen würde eine Mehrheit sagen, auch die meisten Schweizer, die noch nicht wissen, was Sandro Viletta im Slalom zeigen wird, und ich würde verständnislos angeschaut, wenn ich mich als Fan dieser Art von Rennen outen würde. Weil ich sie spannend finde, weil ich die Überraschungen mag, die sie produziert, und weil ich ein Traditionalist bin. Wengen und Kitzbühel sind nun einmal die Höhepunkte des Skiwinters, und es lässt sich nicht wegdiskutieren, dass sich zu Beginn der langen Geschichte nur die Gewinner der Kombination Hahnenkamm- oder Lauberhornsieger nennen durften.

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