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Bitterer 1. August für Schweizer Degenfechter

Die beiden Schweizer Medaillenhoffnungen Fabian Kauter und Max Heinzer scheitern an den Olympischen Spielen in London in den Achtelfinals.

«Es tut unheimlich weh»: Fabian Kauters Traum von der Olympiamedaille ist geplatzt.
«Es tut unheimlich weh»: Fabian Kauters Traum von der Olympiamedaille ist geplatzt.
Keystone

Der Weltranglistenzweite Fabian Kauter, der in der Startrunde von einem Freilos profitiert hatte, verlor sein Gefecht gegen den Franzosen Yannick Borel mit 11:15. Der 26-Jährige hat bekanntlich Mühe, die Auftaktrunde bei Turnieren zu überstehen. Diese Tendenz konnte er auch bei seinem Olympiadebüt nicht abstreifen, er blieb letztlich chancenlos.

Erst gegen Schluss des Duells fing sich Kauter, doch der riesige Rückstand, den er sich eingefangen hatte, war eine zu grosse Hypothek. Der Berner setzte am Schluss alles auf eine Karte und verlor. «Ich war im Training so gut drauf und dachte, im Wettkampf komme es von selbst. Doch es ist nichts gekommen. Es tut unheimlich weh», erklärte Kauter gegenüber dem Schweizer Fernsehen. «Ich habe davon geträumt hier richtig gut zu sein, und dann scheitere ich so klar.»

Für Max Heinzer endete die olympische Medaillenjagd eine knappe Stunde vor Kauters Out. Heinzer unterlag Ruben Limardo mit 11:15. Er startete gegen den 27-jährigen Venezolaner furios und lag nach kurzer Zeit bereits 4:1 in Führung. Doch der angeschlagene Südamerikaner fing sich auf, übernahm seinerseits das Diktat und punktete viermal nacheinander. In der Folge entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Am Ende zeigte sich Limardo nervenstärker und gewann das Gefecht verdient mit 15:11.

si/ak

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