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Marschhalt gefordertIn Mitholz gibt es neuen Widerstand gegen die Dorf-Evakuierung

In einem offenen Brief fordert ein Teil der Dorfbevölkerung eine Überarbeitung der Evakuierungspläne. Der Gemeindepräsident reagiert genervt, das VBS schweigt.

Im ehemaligen Munitionslager in Mitholz liegen noch mehrere Tausend Tonnen Munition vergraben.
Im ehemaligen Munitionslager in Mitholz liegen noch mehrere Tausend Tonnen Munition vergraben.
Foto: Keystone

Bundesrätin Viola Amherd hat am Montagmorgen Post aus Mitholz erhalten. In einem offenen Brief werden diverse Forderungen an die Vorsteherin des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gerichtet. Sie betreffen das ehemalige Munitionslager am Dorfrand, das immer noch explosionsgefährdet ist und deshalb geräumt werden soll. Das hat der Bundesrat im Dezember beschlossen. Damit sind auch die rund 60 Unterschreibenden des Briefes einverstanden, doch beim Vorgehen spalten sich die Meinungen.

Die Behörden stellen eine zehnjährige Evakuierung des Dorfes in Aussicht, im Brief wird das kritisiert. So steht im Schreiben: «Wir bitten Sie inständig, die vorliegenden Konditionen zur Räumung überarbeiten zu lassen
und gemeinsam mit uns und wenn nötig externen Experten eine adäquate Lösung zu finden.» Weiter wird gebeten, «keine weiteren Schritte zu unternehmen, die eine jahrzehntelange Dorfevakuation zur Folge haben».

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