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Gastrokritik Werkhof, Liebefeld Nur die Schweiz kommt auf den Teller

Die Einschränkungen, die das Konzept des kürzlich eröffneten Restaurants Werkhof im Liebefeld mit sich bringt, akzeptieren die Testesser gern.

Überzeugt voll und ganz: Die Spätzli sind fluffig, das Sauerkraut saftig, und die Wurst wird in höchsten Tönen gelobt.
Überzeugt voll und ganz: Die Spätzli sind fluffig, das Sauerkraut saftig, und die Wurst wird in höchsten Tönen gelobt.
Foto: Lisa Stalder


Es fällt nicht auf, springt nicht sofort ins Auge. Leicht zurückversetzt steht es, in der Nähe des Waldeggkreisels im Liebefeld in Köniz. Mit seinen grossen Toren sieht es noch heute aus wie ein alter Werkhof – aber es ist ein Restaurant. Sein Name: Werkhof, wie sonst. Und um es gleich vornewegzunehmen: Hier wird bestes Handwerk abgeliefert.

Eigentlich hätten Rafael Hänni und Fabienne Lüdi, die einst als Pächter im Schloss Oberhofen tätig waren, sowie Michael Früh den Werkhof bereits im April eröffnen wollen. Doch Corona machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Obwohl erst seit wenigen Monaten offen, ist der Werkhof bereits zu einem regelrechten Geheimtipp geworden. Dies hat wohl auch mit dem Motto des Pächterteams zu tun: «Schweiz auf dem Teller, Schweiz im Glas». Im Werkhof werden ausschliesslich Produkte verarbeitet, die vollkommen aus der Schweiz stammen. Dies gilt auch für das Fleisch und das Futter, das die Tiere einst zu fressen bekamen. Der Werkhof arbeitet wo immer möglich mit kleinen Produzenten zusammen, die ihre Produkte in Nischenmärkten anbieten. Eine tolle Sache, finden wir.

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