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Grosser Rat schaltet sich einNun startet Untersuchung zu Deponie-Vorfall im Kandertal

Im Fokus der Abklärungen steht die Frage, welche Aufgaben und Kompetenzen dem Kanton obliegen – und inwiefern diese korrekt wahrgenommen wurden.

Die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates klärt nun ab, was es mit den Vorwürfen auf sich hat.
Die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates klärt nun ab, was es mit den Vorwürfen auf sich hat.
Symbolbild

Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des bernischen Grossen Rates startet nach den Medienberichten über die mutmasslich unsachgemässe Entsorgung von Schotter aus dem Lötschberg-Tunnel im Kandertal eine Untersuchung.

Im Fokus der Abklärungen soll dabei die Frage stehen, welche Aufgaben und Kompetenzen dem Kanton obliegen und inwiefern diese korrekt wahrgenommen wurden, teilten die Berner Behörden am Montag mit.

In einem ersten Schritt werde es für die Kommission auch darum gehen, sich einen Überblick über die bereits angelaufenen Untersuchungen zu verschaffen, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden.

Vergangene Woche hatten die Betreiber der Fischzucht des bekannten Ausflugsziels Blausee im Kandertal die Vermutung geäussert, dass Tunnelschotter aus dem Lötschberg-Scheiteltunnel in letzter Zeit zu massiven Fischsterben geführt hat. Sie hatten deswegen bereits Mittel Juli Strafanzeige eingereicht. Die Untersuchung, die sich gegen Unbekannt richtet, ist im Gang.

SDA