Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

«Niemand sagt, dass es einfach ist»

Auch alleinerziehende werden von den Kürzungen betroffen sein. (Symbolbild)

Bei der Sozialhilfe soll gespart werden, unter anderem solle die Grundleistung um zehn Prozent gekürzt werden. Warum?

Werden mit den zusätzlichen Leistungen nicht Fehlanreize gesetzt?

Ein grosser Teil der auf Sozialhilfe angewiesenen Personen kann aber nicht arbeiten – etwa weil sie minderjährig oder krank sind oder kleine Kinder haben. Werden nicht gerade diese schwächsten Gruppen überdurchschnittlich stark getroffen?

Die Härtefälle sind in der Vorlage aber extrem eng definiert. Kranke, Mütter und Familien gehören nicht dazu.

Kritiker sagen, es sei beispielsweise für eine Einzelperson kaum möglich, mit monatlich 880 Franken den Grundbedarf zu bestreiten. Wie sehen Sie das?

Die Integrationszulagen bekommen mittelfristig nur jene, die auch eine Stelle haben. Gibt es denn genügend Stellen für alle Sozialhilfebezüger?

Als die Stadt Bern im Sommer vorschlug, 1000 Sozialhilfebezügern mittels Coaching eine Stelle zu finden, bezeichnete Regierungsrat Pierre Alain Schnegg diese Zahl als «unrealistisch». Für alle Sozialhilfebezüger müssten aber 10'000 Stellen vorhanden sein. Ist das realistisch?