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Sport kompaktDominique Aegerter fährt eine weitere Saison in der MotoE

Schweizer Nationalgoalie fällt für Finalissima wegen Corona aus +++ Drei Coronafälle bei Österreichs Skispringern +++ Kandidaten für Weltfussballer-Wahl sind fix +++

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Motorrad: Aegerter fährt eine weitere Saison in der MotoE

Dominique Aegerter fährt eine weitere Saison in der MotoE. Dies teilte das deutsche IntactGP-Team am Mittwoch mit. «Es ist ein wirklich tolles Team und ich fühle mich hier sehr wohl», wird der Berner in einer Mitteilung zitiert. Der 30-Jährige, zuvor in der Moto2 engagiert, fuhr 2020 erstmals in der Elektro-Klasse, dabei hat er zwei von sieben GPs gewonnen und wurde Gesamt-Dritter. Den Titel hatte er wegen viel Pechs in den letzten Rennen verpasst. Aegerter hält fest: «Wir haben fürs nächste Jahr noch eine Rechnung offen.» (lai)

Dominique Aegerter hat in der MotoE «noch eine Rechnung offen». (Foto: Keystone)

Skispringen: Drei Coronafälle in der Österreich-Mannschaft: Mit B-Team nach Ruka

Die österreichischen Skispringer Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald sowie Cheftrainer Andreas Widhölzl sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die beiden Sportler und der Coach befinden sich aktuell in Quarantäne, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch bekanntgab. Weltcup-Rekordsieger Schlierenzauer und Widhölzl hätten leichte Symptome.

Auch die anderen Sportler, die beim Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Wisla dabei waren, haben sich isoliert. Sie alle werden bei der zweiten Weltcup-Station an diesem Wochenende im finnischen Ruka nicht dabei sein. Dort treten die Österreicher, die in Polen den Teamwettbewerb vor Deutschland gewonnen und durch Daniel Huber Platz drei im Einzel erreicht hatten, mit einer B-Mannschaft an. Als Sportler sollen Manuel Fettner, David Haagen, Timon-Pascal Kahofer, Clemens Leitner, Markus Schiffner und Marco Wörgötter den ÖSV vertreten. (dpa)

Fussball: Nationalgoalie Thalmann hat Corona

Am kommenden Dienstag (20 Uhr, live auf SRF 2) spielt das Schweizer Frauen-Nationalteam gegen Belgien um den direkten EM-Einzug an die EM 2022 in England. Die Chancen stehen gut, schliesslich braucht das Team von Nils Nielsen nur einen Punkt, um die Qualifikation zu schaffen. Zu Beginn des Zusammenzugs erreicht den Trainer allerdings eine schlechte Nachricht: Gaëlle Thalmann, Stammgoalie und 84-fache Nationalspielerin hat das Coronavirus, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) schreibt.

«Nach dem Erhalt der Testergebnisse am Mittwochmorgen wurde Thalmann umgehend isoliert und eine Quarantäne für alle anderen Team-Mitglieder angeordnet. Die weiteren Testresultate für Spielerinnen und Staff fielen negativ aus», so der SFV weiter. Mittlerweile hat der Schwyzer Kantonsarzt aufgrund des erfolgreich umgesetzten Schutzkonzeptes des SFV jedoch entschieden, die Isolation für die restlichen Spielerinnen aufzuheben. Neben dem sicheren Ausfall von Rechtsverteidiger Noëlle Maritz fehlt in der Finalissima gegen Belgien also eine weitere Teamstütze. Ausserdem fallen kurzfristig Verteidigerin Francesca Calo (private Gründe) und Mittelfeldspielerin Sandy Maendly (Fussverletzung) aus. (fas)

Fussball: Kandidaten für Weltfussballer-Wahl sind fix

Torjäger Robert Lewandowski ist in der engeren Auswahl bei der Vergabe des Weltfussballers 2020, ansonsten wurde Champions-League-Sieger FC Bayern München bei der Liste der elf nominierten Spieler aber kaum berücksichtigt. Lediglich der Spanier Thiago, der inzwischen beim FC Liverpool spielt, steht noch zur Wahl.

Der FC Liverpool stellt mit drei weiteren Spielern (Sadio Mané, Mohamed Salah und Virgel van Dijk) das grösste Kontingent bei der Weltfussballer-Wahl. Auch die Superstars Lionel Messi (FC Barcelona), Cristiano Ronaldo (Juventus Turin), Neymar und Kylian Mbappé (beide Paris Saint-Germain) gehören dazu. Lewandowski, der Torschützenkönig der abgelaufenen Champions-League- und Bundesliga-Saison, war Anfang Oktober bereits zu Europas Fussballer des Jahres gewählt worden und gilt als Favorit.

Bei der Wahl zum Trainer des Jahres sind in Jürgen Klopp (Liverpool) und Hansi Flick (FC Bayern) auch zwei deutsche Übungsleiter nominiert worden. Bei den Frauen ist Dzsenifer Marozsán von Olympique Lyon die einzige deutsche Spielerin in der Vorauswahl zur Weltfussballerin. Bei den Trainern wurde Stephan Lerch vom deutschen Frauen-Meister VfL Wolfsburg nominiert.

Die drei Finalisten in den jeweiligen Kategorien werden am 11. Dezember vom Weltverband Fifa bekanntgegeben. Die Vergabe findet am 17. Dezember statt. Bis zum 9. Dezember können die Fans auf der Fifa-Homepage abstimmen. Daneben fliesst auch die Wahl der Nationaltrainer, der jeweiligen Spielführer und eines Fachjournalisten der Länder in die Entscheidung ein. (nih/dpa)

Gewinnt Lewandowski bald einen weiteren Titel? (Foto: Imago)

Fussball: Leverkusen bindet Top-Talent

Fussball-Bundesligist Bayer Leverkusen steht offenbar vor einer langfristigen Vertragsverlängerung mit Ausnahmetalent Florian Wirtz (17). Nach Informationen der «Sport Bild» soll eine Verlängerung des derzeit bis 2022 laufenden Vertrages um drei Jahre kurz vor dem Abschluss stehen. «Wir sind optimistisch,dass Florian länger bleibt», sagte Sportdirektor Simon Rolfes. Mit den Zwillingen Lars und Sven Bender (31) will Bayer laut Rolfes «im Winter sprechen. Wir würden gerne verlängern.»

Wirtz war im Winter als 16-Jähriger vom Nachbarn 1. FC Köln auf die andere Rheinseite gewechselt. Er setzte sich sofort durch, wurde zum jüngsten Torschützen der Bundesliga-Historie und zum jüngsten deutschen U21-Nationalspieler. (dpa)

Tennis: Termin für Australian Open noch offen

Die Australian Open könnten nach Auffassung der Regierung des Bundesstaates Victoria sehr zeitnah zum bislang geplanten Termin 18. bis 31. Januar 2021 in Melbourne stattfinden. Premierminister Daniel Andrews sagte am Mittwoch dem Sender Seven News, der Zeitplan für das erste Grand-Slam-Tennis-Turnier des Jahres werde voraussichtlich nur wenig von diesen Daten abweichen. Noch gebe es keinen konkreten Termin, aber es werde «ziemlich bald» eine Ankündigung geben.

Andrews betonte erneut, dass sich alle Teilnehmer einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen müssten. «Der Rest der Welt steht in Flammen, daher wird jeder unter Quarantäne gestellt, der in unsere Stadt oder in unseren Bundesstaat kommt. Daran führt kein Weg vorbei», sagte Victorias Premierminister. Ein Tennisturnier sei zwar wichtig, aber die Regierung werde deshalb keine Risiken eingehen. Auch soll nur eine begrenzte Zahl von Zuschauern zugelassen werden. (dpa)

Rad: Nach schwerem Sturz im August - Jakobsen trainiert wieder

Mehr als drei Monate nach seinem schweren Sturz bei der Polen-Rundfahrt kann Radprofi Fabio Jakobsen wieder trainieren. Der Niederländer teilte am Dienstag via Twitter mit, dass er eine Runde mit seiner Freundin Delore Stougje gefahren ist. «Es war bis jetzt eine ziemliche Reise. Ich möchte mich bei allen medizinischen Spezialisten bedanken, die mir auf diesem Weg geholfen haben», schrieb Jakobsen. «Ich freue mich schon auf meine nächste OP im Januar. Bis dahin beginne ich langsam wieder mit dem Training.»

Der frühere niederländische Meister war am 5. August auf der ersten Etappe der Polen-Rundfahrt in einem abschüssigen Sprint von seinem Landsmann Dylan Groenewegen bei hoher Geschwindigkeit in eine Absperrung gedrängt worden. Zwischenzeitlich lag Jakobsen im künstlichen Koma. Erst im Oktober musste der 24-Jährige noch einmal operiert werden. Die Rekonstruktion seines Kiefers und seines Gebisses ist noch nicht abgeschlossen. Jakobsen hat nur noch einen eigenen Zahn, musste im Gesicht mit 130 Stichen genäht werden. Ein Stimmband war zwischenzeitlich gelähmt.

Schlimmer Massensturz vor der Ziellinie
In Katowice, Polen, kam es zu einem schweren Sturz in der Zieleinfahrt.

Der Sturzverursacher Groenewegen, der bei dem Unfall einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte, hat seither kein Rennen mehr bestritten. Vor rund zwei Wochen wurde der 27-Jährige vom Weltverband UCI für neun Monate gesperrt und muss bis zum 7. Mai 2021 pausieren. Das Urteil zog Kritik nach sich, weil nur der Fahrer und nicht der für den Streckenverlauf verantwortliche Veranstalter belangt wurde. (dpa)

Eishockey: Spielplan wird angepasst

Nach den vielen Verschiebungen hat die Swiss Hockey League den Spielplan angepasst. Wichtigste Neuerung ist, dass ab Dezember in der National League nur noch am Dienstag und am Freitag gespielt wird. Einziger Samstag im Spielplan ist der 2. Januar. Dazwischen werden verschobene Spiele nachgeholt. Der neue Spielplan ist unter www.sihf.ch/de ersichtlich. (rom)

Fussball: Schalke reagiert auf Talfahrt

Der deutsche Bundesligist FC Schalke 04 hat die Suspendierung von Amine Harit und Nabil Bentaleb bestätigt. Zudem wird der Vertrag mit Stürmer Vedad Ibisevic zum 31. Dezember 2020 aufgelöst. Das teilte der Tabellenletzte der Bundesliga am Dienstagabend nach einem ereignisreichen Tag mit. Zuvor war bereits die Trennung von Kaderplaner Michael Reschke verkündet worden. Reschke war seit Mai 2019 als Technischer Direktor angestellt.

Der 36 Jahre alte Ibisevic war erst vor knapp drei Monaten von Hertha BSC gekommen, blieb bei vier Bundesliga-Einsätzen aber torlos. Bentaleb war 2016 für 20 Millionen Euro von Tottenham Hotspur nach Schalke gekommen. Er wurde seitdem bereits mehrfach suspendiert. (dpa)

Ski alpin: Training statt Wettkampf – Shiffrin startet nicht in Lech

Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin verzichtet auf einen Start beim Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am Donnerstag. Die fünffache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin legt stattdessen eine zusätzliche Trainingsschicht ein. Shiffrin hatte nach 300 Tagen Pause nach dem Tod ihres Vaters am vergangenen Wochenende ihr Weltcup-Comeback gegeben und bei den Slalomrennen im finnischen Levi die Plätze zwei und fünf belegt. Den Saisonauftakt in Sölden Mitte Oktober hatte die Amerikanerin wegen einer Rückenblessur verpasst. (dpa)

Shiffrin setzt in Lech aus. (Foto: Imago)

Ski alpin: Österreicher Schwarz mit dem Coronavirus infiziert

Im alpinen Ski-Weltcup gibt es den nächsten Corona-Fall. Der Österreicher Marco Schwarz sei positiv auf das Virus getestet worden und falle für den Parallel-Riesenslalom in Lech/Zürs am Freitag aus, teilte sein Verband mit. Der WM-Dritte im Slalom und in der Kombination zeige leichte Erkältungssymptome und befinde sich in häuslicher Quarantäne. «Schwarz dürfte sich im privaten Umfeld angesteckt haben», hiess es in der Mitteilung. Kontakt zu Teamkollegen oder Trainern habe er in dieser Zeit nicht gehabt. Zuletzt hatten sich bereits die Schweizer Loïc Meillard, Marco Odermatt und Justin Murisier sowie der Italiener Manfred Mölgg mit dem Coronavirus infiziert. (dpa)

Rad: Frankiny hat Team für 2021 gefunden

Der Walliser Rad-Profi Killian Frankiny hat für die nächste Saison beim World-Tour-Team NTT Pro Cycling unterschrieben. Das südafrikanische Team startete 2020 unter dem Namen Qhubeka-Assos. Der 26-jährige Frankiny war diese und letzte Saison für die französische Equipe von Groupama-FDJ gefahren. Beim Team der Schweizer Stefan Küng, Fabian Lienhard und Sebastien Reichenbach hatte Frankiny keinen neuen Kontrakt erhalten. (tzi)

Kilian Frankiny wechselt nach zwei Jahren bei Groupama-FDJ zu NTT. (Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Fussball: Zürcherinnen gegen St. Pölten, Servettes Frauen müssen nach Madrid

Am Dienstag wurden in der Champions League der Frauen die Sechzehntelfinals ausgelost. Dabei sind auch zwei Schweizer Teams. Servette, das in der Königsklasse erstmals so weit kam, trifft gleich auf Atlético Madrid. Der FC Zürich erhielt einen leichteren Gegner zugelost und tritt gegen St. Pölten aus Österreich an. Titelverteidiger Lyon spielt gegen Juventus, die Partien finden am 9./10. und 15./16. Dezember statt. (lai)

Football: Erstmals bilden nur Schwarze ein Schiedsrichter-Team

In der NFL ist beim Spiel der Tampa Bay Buccaneers gegen die Los Angeles Rams erstmals in der Liga-Geschichte ein komplett mit Schwarzen besetztes Schiedsrichter-Team zum Einsatz gekommen. Fünf der insgesamt sieben Unparteiischen, die als Profis alle bei der National Football League angestellt sind, arbeiten regelmässig zusammen. Zwei der Schiedsrichter kamen für die bedeutende Premiere dazu. Bruce Arians, Trainer der Buccaneers um Superstar-Quarterback Tom Brady, kommentierte schon vor der Begegnung: «Das ist eine historische Nacht, und ich denke, es ist fantastisch.» Die meisten der Football-Profis in der NFL sind Schwarze.

Diese sechs Männer haben Geschichte geschrieben. (Foto: Imago)

Das Spiel gewannen die Los Angeles Rams 27:24. Zu viele Fehler von Quarterback-Superstar Tom Brady kosteten die Tampa Bay Buccaneers den möglichen Sieg. Brady leistete sich zwei Interceptions und einige weitere ungenaue Würfe. Der zweite von den Rams abgefangene Pass nahm den Buccaneers weniger als zwei Minuten vor dem Ende alle Hoffnungen. Seine hochveranlagten Mitspieler um Mike Evans, Chris Godwin, Antonio Brown und Rob Gronkowski konnte Brady erneut nicht gewinnbringend einsetzen. Wie der erfolgreichste Quarterback der NFL-Geschichte leistete sich auch Rams-Spielmacher Jared Goff zwei Interceptions, brachte aber drei Pässe für Touchdowns zu seinen Mitspielern. Brady hatte zwei Touchdown-Pässe und überholte damit wieder den derzeit verletzten Drew Brees von den New Orleans Saints als Rekordhalter für die meisten Touchdown-Pässe in der NFL-Geschichte. (dpa)

Leichtathletik: Trotz Pandemie sind 14 Diamond-League-Meetings geplant

Ungeachtet der Corona-Pandemie plant der Leichtathletik-Weltverband seine hochkarätige Wettkampfserie Diamond League im kommenden Jahr mit 14 Stationen auf vier Kontinenten. Wie World Athletics am Dienstag bekanntgab, ist der Auftakt für den 23. Mai 2021 in Rabat (Marokko) vorgesehen. In der Schweiz findet traditionell in Lausanne ein Meeting statt (26. August), der zweitägige Final geht am 8. und 9. September wie gewohnt in Zürich über die Bühne. «Der Kalender ist strikt vorläufig und unterliegt abhängig von der weltweiten Gesundheitssituation Änderungen», teilte der Weltverband mit. In diesem Jahr waren sieben der 15 Wettkämpfe abgesagt worden, und es wurden weder Punkte vergeben noch Disziplinsieger gekürt. (lai/dpa)

Darts: WM beginnt am 15. Dezember, womöglich mit Zuschauern

Die Darts-Weltmeisterschaft 2021 soll am 15. Dezember beginnen und könnte trotz der Coronavirus-Pandemie vor Zuschauern stattfinden. Der Weltverband PDC bestätigte nun den Termin (15. Dezember bis 3. Januar) und den Austragungsort London, wo trotz diverser Gerüchte wieder im traditionellen Alexandra Palace gespielt werden soll. Nachdem die britische Regierung am Montag eine Teilrückkehr von Zuschauern ab dem 2. Dezember in Aussicht stellte, hofft die PDC darauf, beim wichtigsten Darts-Turnier des Jahres Fans begrüssen zu dürfen. (dpa)

Eishockey: Pestoni zurück zu Ambri

Fünf Jahre lang spielte Inti Pestoni in der Deutschweiz, versuchte sich bei den ZSC Lions, mit denen er 2018 den Meistertitel feierte, dem HC Davos und dem SC Bern. Nun kehrt der inzwischen 29-Jährige zu seinem Heimatclub ins Tessin zurück. Wie der «Blick» berichtet ist der Transfer zu Ambri-Piotta ab der nächsten Saison bereits beschlossene Tatsache. Dann kann sich der Familienvater, der unweit der Valascia aufwuchs, auf ein neues Stadion erfreuen, sollte der Bau der neuen Valascia dann abgeschlossen sein. (erh)

Wurde auch beim SC Bern nicht glücklich: Inti Pestoni.
Wurde auch beim SC Bern nicht glücklich: Inti Pestoni.
Foto: Getty Images

Fussball: Premier League freut sich über Rückkehr der Fans

Die Clubs der Premier League freuen sich über die in Aussicht gestellte Teil-Rückkehr der Fans in die Fussball-Stadien. Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Montag angekündigt, dass vom 2. Dezember bis zu 4000 Zuschauer wieder zu Sportveranstaltungen zugelassen werden können. «Die Fans wurden bei Premier-League-Spielen sehr vermisst, und deshalb begrüssen wir die heutige Ankündigung des Premierministers bezüglich der Rückkehr der Fans zum ersten Mal seit März, wenn auch in geringer Anzahl», schrieb der Ligaverband auf seiner Homepage.

Nach einer Unterbrechung der Meisterschaftsspiele wegen der Corona-Pandemie Anfang März hatte die Premier League seit ihrem Wiederbeginn am 19. Juni nur noch Geisterspiele ausgetragen. Es sei weiterhin das Ziel, so die Premier League, mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um die Besucherzahlen auf ein höheres Niveau zu bringen. «Bis dies möglich ist, werden viele Fans nicht an Spielen teilnehmen können und unsere Vereine werden weiterhin Spiele mit finanziellem Verlust durchführen», schrieb der Ligaverband. (dpa)

American Football: Doppelter Kreuzbandriss bei Burrow

NFL-Quarterback Joe Burrow von den Cincinnati Bengals hat sich laut übereinstimmenden Medienberichten schwer am Knie verletzt. Der an erster Stelle des Drafts ausgewählte Hoffnungsträger der Bengals erlitt demnach am Sonntag einen doppelten Kreuzbandriss sowie weitere Schäden im linken Knie, berichtete unter anderem ESPN am Montag. Burrow war im dritten Viertel bei der Niederlage gegen das Washington Football Team von zwei Verteidigern attackiert und in die Zange genommen worden und musste anschliessend vom Feld gebracht werden. Unmittelbar danach hatte er bei Twitter bereits geschrieben: «Wir sehen uns nächstes Jahr.» (dpa)

Fussball: Ribéry und Ibrahimovic verletzt

Das Stelldichein der beiden Oldies Zlatan Ibrahimovic und Franck Ribéry am kommenden Spieltag der italienischen Serie A droht zu platzen. Ribéry musste bei der 0:1-Niederlage seiner AC Florenz gegen den Tabellennachbarn Benevento Calcio am Sonntag ausgewechselt werden. Nach Angaben der Fiorentina konnten die Ärzte eine ernsthafte Verletzung an seinem rechten Oberschenkel ausschliessen. Der Zustand des 37-Jährigen werde aber in den kommenden Tagen neu bewertet.

Probleme mit dem Oberschenkel: Zlatan Ibrahimovic fällt wohl verletzt aus.
Probleme mit dem Oberschenkel: Zlatan Ibrahimovic fällt wohl verletzt aus.
Foto: Getty Images

Auch Ibrahimovic vom Tabellenführer AC Milan droht eine Zwangspause. Der 39 Jahre alte Schwede verletzte sich ebenfalls am Sonntag beim 3:1-Sieg gegen die SSC Napoli am Oberschenkel, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montag berichtete. In der Partie hatte er die Rossoneri mit seinen beiden Treffern zum 1:0 und 2:0 auf Siegkurs gebracht. Laut Ansa könnte er nun für die nächsten zwei Spiele in der Europa League gegen Lille OSC und Celtic Glasgow sowie das Liga-Spiel gegen die AC Florenz wegen seiner Verletzung ausfallen. (dpa)