Zum Hauptinhalt springen

Zwei Senfkörner als Symbol für die Hoffnung

Die Geburt Jesu ist für die 58-jährige Ella de Groot ein Sinnbild für den Beginn des Lebens.

In der Familie de Groot ist Weihnachten kein «Gschenklifest». In der Adventszeit wird aber «gewichtelt»: Die Familienmitglieder schenken sich zu einem vorher vereinbarten Termin heimlich ein Geschenk. Ella de Groots materieller Wunsch gemäss der familiären «Wichtel»-Liste ist eine Futterstation für Vögel. «Ich schaue und höre gerne den Vögeln zu», sagt die evangelisch-reformierte Pfarrerin von Muri bei Bern. Das Kommen und Gehen, Spielen und Jagen erinnere sie an die Kinder auf dem benachbarten Schulhof.

Die Geburt Jesu ist für die 58-jährige Ella de Groot ein Sinnbild für den Beginn des Lebens. Das Fest passiere nicht zufällig zur Sonnenwende, zum Zeitpunkt, an dem das Licht wieder mehr wird. Die zwei Senfkörner, die sich die Mitglieder der Familie dieses Jahr gegenseitig übergeben, sind wie das zunehmende Licht ein Symbol für die Hoffnung. Im Matthäus-Evangelium gebe es ein Gleichnis über das Senfkorn, das zu einem starken, grossen Baum heranwachse. «Dies zeigt, wie die Hoffnung im Kleinen beginnt», sagt Ella de Groot.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.