Überschwemmungen im Nordwesten und Süden Italiens

In den Regionen Ligurien und Piemont machten Erdrutsche viele Strassen unpassierbar.

Unaufhörlicher Regen: Dieses Haus in Calderara wurde völlig zerstört. (Video: Tamedia)

Der Nordwesten Italiens ist am Wochenende erneut von heftigen Regenfällen heimgesucht worden. Keller, Unterführungen und Geschäftsräume wurden überschwemmt. In Ligurien waren nach Angaben der Regionalregierung 374 Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten. 122 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden. Die höchste Alarmstufe Rot galt am Sonntag ebenfalls für die südliche Region Kalabrien an der Fussspitze des italienischen Stiefels.

In Genua hat es vor allem im Polcevera-Tal schwere Überschwemmungen gegeben. Dies ist der Teil der Stadt, wo 2018 beim Einsturz einer Autobahnbrücke 43 Menschen ums Leben kamen. Die Autobahn A10 von Genua nach Ventimiglia an der französischen Grenze wurde am Sonntag an zwei Stellen von Erdrutschen unterbrochen. In Sezzadio südlich von Alessandria stürzte ein Auto in den Fluss Bormida. Einer der drei Insassen werde noch vermisst, schrieb die Feuerwehr. Auch in Venedig stieg das Wasser am Sonntag wieder und erreichte am Vormittag 130 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel.

vwi/SDA

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