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Slowakischer Innenminister tritt nach Journalistenmord zurück

Der gewaltsame Tod von Jan Kuciak hat Folgen für die Regierung.

Die Beerdigung fand am 3. März in Stiavnik statt.
Die Beerdigung fand am 3. März in Stiavnik statt.
Bundas Engler, AFP
Angehörige trauern um den 27-Jährigen und seine Verlobte.
Angehörige trauern um den 27-Jährigen und seine Verlobte.
Radovan Stoklasa, Reuters
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Nach der Ermordung des Journalisten Jan Kuciak in der Slowakei hat Innenminister Robert Kalinak am Montag seinen Rücktritt erklärt. Er lege sein Amt als Minister und auch als stellvertretender Regierungschef nieder, erklärte Kalinak in Bratislava. Sein Rücktritt war von Demonstranten, der Opposition und Teilen der Regierungskoalition gefordert worden und könnte der Regierung von Robert Fico das Überleben sichern.

Kuciak und seine Verlobte waren am 25. Februar getötet worden. Der Journalist hatte mehrfach Artikel über korrupte Machenschaften in der Slowakei veröffentlicht. Zuletzt recherchierte er zu mutmasslichen Verbindungen der Regierungspartei zur italienischen Mafia.

Die Ermordung des Reporters sorgte im In- und Ausland für Bestürzung und führte zu Massenprotesten gegen die grassierende Korruption in der Slowakei. Die Partei Most Hid, die zu Ficos Drei-Parteien-Koalition gehört, hatte mit einem Austritt aus der Regierung gedroht und Kalinaks Rücktritt verlangt. Kalinak selbst ist in eine Bestechungsaffäre verwickelt.

AFP

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