Ruderer erstattet Selbstanzeige

Einer der vier Ruderer, die im Zürichsee einen 72-jährigen Schwimmer angefahren haben, meldete sich am Montag bei der Polizei. Er habe erst in den Medien von dem Unfall erfahren.

Der Mann schwamm vom Hafen Riesbach her in Richtung Badi Utoquai (im Vordergrund), als er auf der Höhe der Bootsvermietung angefahren wurde.

Der Mann schwamm vom Hafen Riesbach her in Richtung Badi Utoquai (im Vordergrund), als er auf der Höhe der Bootsvermietung angefahren wurde.

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Die gesuchten Ruderer, welche am Samstagmorgen einen 72-Jährigen beim Hafen Riesbach gerammt haben, sind der Polizei inzwischen bekannt. Laut einem Communiqué der Stadtpolizei Zürich erstattete einer von ihnen am Montagvormittag eine Selbstanzeige. Er habe erst in den Medien von dem Unfall erfahren, heisst es weiter.

Der Vorfall ereignete sich Samstagmorgen gegen 7.15 Uhr. Ein 72-jähriger Mann schwamm vom Hafen Riesbach her dem Bojenfeld entlang in Richtung Quaibrücke/Bellevue, wie die Stadtpolizei mitteilte. Im Bereich der Bootsvermietung habe er plötzlich einen heftigen Schlag am Hinterkopf gespürt und bemerkt, dass er soeben von einem Rennruderboot gerammt worden war.

72-Jähriger rettete sich selbst ans Ufer

Der Mann zog sich bei dem Zusammenprall eine Kopfverletzung zu, konnte sich aber an eine Boje retten und machte sich daraufhin lautstark bemerkbar. Die Ruderer hielten zwar einige Meter weiter vorne an, setzten ihre Fahrt aber laut Polizeimeldung nach einem kurzen Wortwechsel wieder fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Dieser musste selbstständig zur Badeanstalt Utoquai zurückschwimmen, wo der Bademeister die Wasserschutzpolizei alarmierte, welche sofort ausrückte. Der 72-Jährige wurde von der Sanität ins Spital gebracht. Die Polizei suchte in der Folge nach den vier Ruderern. (anf)

Erstellt: 01.09.2018, 13:43 Uhr

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