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So will die Stadt Bern ihre Plätze neu gestalten

Zuerst testen, was der Bevölkerung gefällt, dann erst teure Kredite aufgleisen: Ursula Wyss will aus Fehlern der Vergangenheit lernen.

So bitte nicht: Nachmittagsverkehr auf dem Eigerplatz. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf 48 Millionen Franken.

So bitte nicht: Nachmittagsverkehr auf dem Eigerplatz. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf 48 Millionen Franken.

(Bild: Adrian Moser)

Der Eigerplatz ist das Negativbeispiel: Ausser einem Mini-Pärkli dominieren dort Asphalt, Beton und Verkehr. Vor rund zwei Jahren hatte die zuständige Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) den neu gestalteten Platz noch feierlich eingeweiht. Jetzt sagt sie gegenüber dem «Bund» selbstkritisch: «Ein grüner Spickel umgeben von Strassen – das würde man heute nicht mehr so machen.» Laut der Verkehrsdirektorin entspricht die grosse Asphaltfläche auch nicht mehr den Anforderungen für den Klimaschutz. Zwei Hitzesommer später ist nämlich allen klar: Solche ausladende Asphaltwüsten gilt es in der Stadt künftig unbedingt zu vermeiden.

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