Petition zugunsten des Lichtspiels erhöht Druck auf Gemeinderat

Die Institution Kinematik Lichtspiel ist unterfinanziert. Sie bekam zwar bereits eine Erhöhung von 55000 Franken zugesprochen, hält aber an ihrer ursprünglichen Forderung fest.

An der Projektoren-Parade 2012 verschiebt die Kinemathek Lichtspiel ihre Filmprojektoren von der Bahnstrasse an den Standort in der Ryff-Fabrik (Symbolbild).

An der Projektoren-Parade 2012 verschiebt die Kinemathek Lichtspiel ihre Filmprojektoren von der Bahnstrasse an den Standort in der Ryff-Fabrik (Symbolbild). Bild: Franziska Scheidegger (Archiv)

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Die Kinemathek Lichtspiel bekommt breite Unterstützung in ihrem Begehren, von der Stadt Bern eine umfangreichere Subventionserhöhung für die Jahre 2020 bis 2023 zu erwirken. Gestern wurde eine Petition an den Berner Gemeinderat eingereicht, in der 2462 Unterzeichnende eine angemessene Finanzierung des Berner Filmarchivs fordern. In der Planung für die nächste Subventionsperiode hat die städtische Kulturabteilung im Mai die Unterfinanzierung der Institution festgestellt. Das Lichtspiel soll darum statt aktuell 100000 Franken neu 155000 bekommen; weil aber der Löwenanteil davon als Mieteinnahmen wieder in die Stadtkasse fliesst, halten die Lichtspiel-Betreiber an ihrer ursprünglichen Forderung von einer Subventionserhöhung um 105000 Franken fest. Ohne diese sei der Betrieb nicht in der heutigen Form weiterzuführen («Bund» vom 31. Mai).

In der Vernehmlassung zur städtischen Kulturförderung 2020-2023 gab es bereits viele Stimmen, die sich für das Lichtspiel aussprachen: Von insgesamt 166 monothematischen Stellungnahmen betrafen 101 die Subventionshöhe der Kinemathek, wie die Stadt im Juli mitteilte. Eine vertiefte Auswertung der Stellungnahmen ist für Ende August angekündigt. Derweil nimmt der Druck auf die Kulturabteilung und den Gemeinderat mit der Petition weiter zu. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.08.2018, 10:52 Uhr

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