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Migration und Unsicherheit trieben Wähler nach rechts

Was diese Wahlergebnisse zu bedeuten haben – und wie es nun weitergeht in der Schweizer Politik.

Für einmal waren die Wahlprognosen recht genau. Es war dieses Jahr vielleicht auch etwas einfacher als in anderen Jahren: Der wachsende Migrationsdruck und die wirtschaftliche Unsicherheit trieben zahlreiche Mittewähler nach rechts, dazu beigetragen mag auch die Propaganda haben, wonach Bundesrat und Parlament in den vergangenen vier Jahren eine Mitte-links-Politik betrieben hätten.

Gut drei Prozent Stimmenzuwachs oder rund zehn Sitzgewinne in National- und Ständerat waren dem rechten Lager aus FDP und SVP prognostiziert worden. Das scheint einzutreffen. Interessant dabei auch, wie sich die Sitzgewinne auf SVP und FDP verteilen. Bisher sieht es danach aus, dass die FDP nun doch nicht ganz so gut abgeschlossen hat, wie vermutet wurde. Die Suspendierung des Wahlkampfs nach dem von Philipp Müller verursachten Verkehrsunfall mag dazu beigetragen haben. So oder so zeigt sich aber, dass der prononcierte Rechtskurs und die Bürgernähe des Freisinns unter Müllers Präsidium beim Wahlvolk gut ankommen.

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