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Handschlagverweigerer erheben Beschwerde

Die Familie der Handschlagverweigerer aus Therwil hat gegen den Entscheid des Schulrats Beschwerde an den Baselbieter Regierungsrat erhoben.

Der Diskurs um die Handschlagverweigerer von Therwil geht weiter: Die beiden 14- und 15-jährigen Schüler in der Basler König-Faysal-Moschee, wo ihr Vater als Imam amtet.
Der Diskurs um die Handschlagverweigerer von Therwil geht weiter: Die beiden 14- und 15-jährigen Schüler in der Basler König-Faysal-Moschee, wo ihr Vater als Imam amtet.
Matthias Willi/ SonntagsZeitung

Gegen die von der Schulleitung der Sekundarschule Therwil angeordnete Disziplinarmassnahme in Form von Sozialeinsätzen wurde von der Familie der beiden Schüler Beschwerde erhoben. Der Schulrat hat diese abgewiesen, wie die Bildungs- Kultur- und Sportdirektion von Baselland in einer Mitteilung schreibt.

Gegen diesen Entscheid hat die Familie am 29. September 2016 fristgerecht Beschwerde an den Regierungsrat erhoben. Der Rechtsdienst des Regierungsrats und Landrats wird mit der Instruktion des Verfahrens vor dem Regierungsrat beauftragt. Das heisst, dass er für die weitere Verfahrensführung und die juristische Vorbereitung für den Regierungsrat zuständig ist.

Nun muss der Regierungsrat als nächste Instanz befinden. Die Haltung von Bildungsdirektorin Monica Gschwind in der Handschlagfrage ist nach wie vor klar: Durchsetzen ohne Wenn und Aber. Das habe sie an der Landratssitzung vom letzten Donnerstag nochmals klar bekräftigt. Sie werde diese Überzeugung auch in der Gesamtregierung konsequent vertreten, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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