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Fussballspiel in Türkei wegen Terrorgefahr abgesagt

Kurz vor Anpfiff wurde ein Fussballderby in Istanbul abgesagt. Es gab Hinweise auf einen Anschlag.

Getrübte Stimmung: Das Spiel zwischen Galatasaray und Fenerbahce wurde zwei Stunden vor Beginn abgesagt.
Getrübte Stimmung: Das Spiel zwischen Galatasaray und Fenerbahce wurde zwei Stunden vor Beginn abgesagt.
AP
Der Sender CNN zitierte das Büro des Gouverneurs der Metropole mit den Worten, es gebe ernstzunehmende Hinweise des Geheimdienstes auf eine mögliche Sicherheitsbedrohung.
Der Sender CNN zitierte das Büro des Gouverneurs der Metropole mit den Worten, es gebe ernstzunehmende Hinweise des Geheimdienstes auf eine mögliche Sicherheitsbedrohung.
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Erst am Samstag hat ein Attenäter einen Selbstmordanschlag in Istanbul verübt. Vier Menschen und der Attentäter kamen ums Leben.
Erst am Samstag hat ein Attenäter einen Selbstmordanschlag in Istanbul verübt. Vier Menschen und der Attentäter kamen ums Leben.
AP
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Die angespannte Sicherheitslage in der Türkei nach dem erneuten Anschlag in Istanbul hat auch Auswirkungen auf den Spitzenfussball des Landes. Das für Sonntagabend angesetzte Lokalderby zwischen Galatasaray und Fenerbahce Istanbul wurde wenige Stunden vor dem Anpfiff abgesagt, wie der Sender CNN Turk berichtete.

Er zitierte das Büro des Gouverneurs der Metropole mit den Worten, es gebe ernstzunehmende Hinweise des Geheimdienstes auf eine mögliche Sicherheitsbedrohung.

Kurdisches Neujahrsfest verboten

Bei dem Selbstmordanschlag am Samstag waren in Istanbul vier Menschen und der Attentäter gestorben. Die türkische Regierung verbot daraufhin in mehreren Städten geplante Feiern zum kurdischen Neujahrsfest Newroz.

Zudem wurden landesweit die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Die Türkei bezichtigt die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) der Tat.

Vierter Anschlag

Der Anschlag ist der vierte seiner Art in der Türkei seit Jahresbeginn. Vor einer Woche wurden bei einem Attentat in Ankara 37 Menschen getötet worden. Im Februar starben ebenfalls in der Hauptstadt bei einem ähnlichen Anschlag 29 Menschen. Kurdische Extremisten haben sich zu beiden Angriffen bekannt.

Im Januar hatte ein Selbstmordattentäter zehn Menschen in Istanbul getötet, die meisten von ihnen Deutsche. Für diese Tat macht die Regierung die IS-Miliz verantwortlich.

AFP/kat

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