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«Ein iPad für jeden Schüler finde ich zu viel»

Ein Computerzimmer oder mobile Laptops reichen in Schulen völlig aus, findet ETH-Professor Juraj Hromkovic. Die Informatikbildung in Bern sei jedoch im Vergleich vorbildlich.

Eine Schülerin benutzt ihr iPad zu Recherchezwecken.

Eine Schülerin benutzt ihr iPad zu Recherchezwecken.

(Bild: Adrian Moser)

Herr Hromkovic, die Stadt Bern hat für 24 Millionen Franken iPads eingekauft und diese mit Open-Source-Programmen ausgestattet, die nun nicht richtig funktionieren. Hätte man besser auf andere Produkte setzen sollen?
Ob eine andere Lösung tatsächlich besser gewesen wäre, ist schwer zu sagen. Wenn man ein gutes Expertenteam hat, kann man durchaus erfolgreich eine eigene Softwarelösung entwickeln und pflegen. Die Kosten dürfen jedoch nicht unterschätzt werden, da eigene Produkte immer wieder an die veränderte Software der Hauptanbieter angepasst werden müssen. Das grössere Problem sehe ich eher im zu grosszügigen Einkauf von Technik für jedes Kind.

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