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«Dieser König gibt freiwillig die Krone ab – einfach so»

Ein sinnliches Klanggemälde fast ohne sichtbare Handlung: Das ist «Król Roger». Wieso das Werk kaum aufgeführt wird, jetzt aber am Berner Stadttheater gespielt wird, verrät Regisseur Ludger Engels.

«Das Publikum soll das Gefühl haben, es sitze mitten im Brennpunkt des Klangs»: Der deutsche Regisseur Ludger Engels auf der Bühne des Stadttheaters.

«Das Publikum soll das Gefühl haben, es sitze mitten im Brennpunkt des Klangs»: Der deutsche Regisseur Ludger Engels auf der Bühne des Stadttheaters.

(Bild: Adrian Moser)

Bern scheint Sie ja magnetisch anzuziehen.
Wieso finden Sie?

In sieben Jahren haben Sie am Stadttheater sechs Opern inszeniert: Ich erinnere an «Macbeth» (2013), «Peter Grimes» (2014), «Salome» (2015), «Alzheim» (2017), «Tristan» (2019). Und jetzt «Król Roger» von Karol Szymanowski.
Es waren sogar sieben: Vor 15 Jahren holte mich Theaterdirektor Eike Gramss erstmals an das Haus, er suchte einen jungen Regisseur, der «Leonce und Lena», eine Kammeroper des Berner Komponisten Christian Henking, auf die Bühne bringt. Später kamen die interessanten Anfragen von Operndirektor Xavier Zuber. Bern hat ein tolles Opernensemble und Orchester. Es ist mir nicht schwergefallen, zuzusagen.

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