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Experten warnten schon zuvor

Was sich in Paris zugetragen hat, habe man schon länger erwarten müssen, sagen Polizei und Experten. Was passierte sei aber «das schlimmste aller Szenarien».

Noch weiss man nicht, wer die Attentatsserie in Paris verübt hat. Aber Bernard Squarcini, Polizeipräsident und Ex-Geheimdienstchef, sagte gegenüber der französischen Zeitung «Le Figaro»: «Was in Paris passiert ist, stellt das schlimmste Szenario dar, das die Geheimdienste befürchtet haben.» Laut dem Richter und Terrorexperten Marc Trévedic deuten die Brutalität, das koordinierte Vorgehen der Attentäter und die Tatsache, dass sich einige von ihnen mit Sprengstoffgürteln selber in die Luft sprengten, auf Terroristen des Islamischen Staates (IS) hin.

Schon vor mehr als einem Monat warnte Trévedic: «Ich bin überzeugt, dass Mitglieder des IS die Ambitionen und die Mittel haben, uns viel härter zu treffen. Dass sie bereit sind, Taten zu begehen, die mit bisher ausgeführten Aktionen nicht zu vergleichen sind. Ich sage das als Fachmann: Die dunkelsten Tage liegen vor uns. Der Krieg, den der IS auf unser Territorium tragen will, hat noch nicht begonnen.»

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