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Bach mit einer Prise Da Vinci Code

Der Cembalist Vital Julian Frey bewährte sich an einem Krimi-Konzert mit der Camerata Bern als Detektiv. Der Versuch, neues Publikum anzulocken, war amüsant, aber teils zu gekünstelt.

Vital Julian Frey war am Konzert im Konservatorium Konzertleiter, Solist und für einmal Fahnder einer verschwundenen Partitur.

Vital Julian Frey war am Konzert im Konservatorium Konzertleiter, Solist und für einmal Fahnder einer verschwundenen Partitur.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Die Co-Geschäftsführerin der Camerata Bern, Sonja Koller, begrüsste gerade das Publikum im Konservatorium, als der Cembalist Vital Julian Frey aufgewühlt auf die Bühne stürmte. Er berichtete: Ausgerechnet die Partitur des ersten Stücks des Abends sei verschwunden, das man der Vergessenheit hatte entreissen wollen. Notfallmässig wurde nun halt das Programm von unten nach oben gespielt. Bei der Suche nach der Partitur sollte der Barocktitan höchstpersönlich helfen, den man mit der Tonfolge B-A-C-H anlocken wollte. Dabei hätte es doch einen Abend im Zeichen der Seitenzweige des Bach-Stammbaums geben sollen, ganz ohne Johann Sebastian.

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