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Friedrich Dürrenmatt und sein DorfWie Konolfingen seinen berühmtesten Sohn lieben lernte

Am 5. Januar wäre Friedrich Dürrenmatt 100 Jahre alt geworden. Im Dorf seiner Kindheit tat man sich lange schwer mit ihm. Eine Ortsbegehung und ein Besuch beim letzten lebenden Spielkameraden des Dichters.

Friedrich Dürrenmatt als Kind, ca. 1930, gemalt vom Konolfinger Dorfmaler Hans Gartmeier.
Friedrich Dürrenmatt als Kind, ca. 1930, gemalt vom Konolfinger Dorfmaler Hans Gartmeier.
Foto: zvg

Was hat Bernard Thurnheer, der vielleicht grösste Schnurri der Nation, mit dem Verhältnis der Konolfinger zu ihrem berühmten Sohn zu tun, einem der grossen Dichter der Nation? Die Antwort weiss der 79-jährige Kurt Berger, pensionierter Beamter und leidenschaftlicher Fan von Pfarrerssohn Friedrich Dürrenmatt. «Aufgewachsen bin ich wie Dürrenmatt im Ortsteil Stalden, ich hatte teilweise noch die gleichen Lehrer wie er.»

Berger steht auf dem Kreuzplatz in Konolfingen, der Wiege des Dorfes, wo Ursellen, Konolfingen und Stalden aufeinandertreffen. Im Hintergrund ist der Tunnel beim Bahnhof, der auf das Kind Friedrich Dürrenmatt so grossen Eindruck machte und den Stoff für die Erzählung «Der Tunnel» bildete. Kurt Berger ist der kundige Begleiter auf dem 2008 eröffneten Literaturweg zu Ehren des Dichters, der die ersten knapp 15 Jahre seines Lebens im Emmentaler Dorf verbrachte.

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