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Essay über Russlands Umgang mit der OppositionNawalny, Putin und das Erbe der politischen Gewalt

«Sie haben Nawalny vergiftet. Wir wissen, wer schuld ist. Alexei muss leben»: Demonstranten in Chabarowsk nach der Vergiftung Nawalnys.
Ein Attentat mit schweren politischen Folgen: Holzstich des tödlichen Anschlags von 1881 auf Zar Alexander II. in Petersburg.

Stalins Intimfeind Leo Trotzki brachte ein sowjetischer Geheimagent 1941 in Mexiko um.

Schock, Trauer und Wut: 2015 wurde der prominente Oppositionspolitiker Boris Nemzow in Sichtweite des Kreml erschossen.

Gefängnis, Lagerhaft oder Verbannung

Das Regime ist momentan nicht wirklich gefährdet.

Muss Putin zu denken geben: In Weissrussland sind die Proteste zu einer Volksbewegung geworden.
24 Kommentare
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    Otto Guldenschuh

    Den Höhepunkt dieser unseligen Entwicklung waren wohl die stalinistischen Säuberungen, auch als "grosser Terror" bekannt von 1936-39 und ab 1948 wieder, bei dem je nach Quelle zw. 9-22 Mio Menschen ums Leben kamen, darunter auch 13 ehemaligen Mitglieder des Politbüros der KPdSU, dazu kamen auch viele Kommissare, Marschalle usw usw.

    Das scheint in Russland mittlerweile schon eine "Tradition" zu sein, dass man unliebige politische Gegner einfach ermordet und nachdem sich Putin die Macht bis mindestens 2036 gesichert hat, wird sich da auch nichts ändern und Nawalny wird vermutlich auch nicht der letzten Oppositionelle sein, der plötzliche Vergiftungserscheinungen erleiden wird.

    Von dem her wirkt es nur noch bizarr und grotesk, wenn die Gegner der angeblichen "Merkeldiktatur" wie neulich bei der Coronademo in Berlin vor der russischen Botschaft lautstark dem angeblichen Heilsbringer Putin huldigen.