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Gastkommentar zur AgrarpolitikNachhaltige Landwirtschaft geht auch mit Pestiziden

Landwirtschaft und Agrochemie: Bewässerung eines Feldes mit Winterzwiebeln in Bad Ragaz.

Die Forderung, dass die Schweizer Landwirtschaft auf den Schutz ihrer Ernten verzichten soll, ist nicht nachvollziehbar.

Das Argument, Syngenta wolle letztlich einfach immer grössere Mengen an Pflanzenschutzmitteln verkaufen, stimmt nicht.

123 Kommentare
    Tamar von Siebenthal

    Würden all jene hier, welche sich für die Initiativen aussprechen Bio kaufen, bräuchte man nicht über Pestizideinsätze zu sprechen, aber es lässt sich halt so herrlich Wasser predigen und Wein trinken. Wir produzieren auf unserem Hof über 20 Jahre mit Label von Bio Suisse, müssen aber bei einer Annahme der Initiativen wie viele anderen einpacken. Hühnerfutter können wir selber nicht produzieren. So werden wir dann an unseren Nachbarn verpachten. Nur wird dieser dann um seine Produktion zu steigern, da er ohne DR auskommen muss, noch mehr spritzen. Nun, die Konsumenten wollen das so und Monsanto freuts.

    Der verkaufte Bioanteil in der Schweiz ist etwas über 10%. Somit dürften knapp 90% gar nicht mitrdeden.