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Wegen PreisabsprachenMusik Hug droht eine happige Strafe

Finanziell verkraftbar

Post aus Hamburg

SDA

6 Kommentare
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    Norbert Riegler

    @E. Alder: Hier ging es nicht direkt um eine Preisabsprache, sondern um eine Marktaufteilung nach Gebieten. Die ist aber nach dem heute gültigen Kartellgesetz (Art. 5, Abs. 4, in Kraft seit 1. April 2004) auch dann nicht mehr zulässig, wenn sie nicht direkt zwischen den Konkurrenten (hier: Hug und La Bottega), sondern über den Hersteller (hier: Steinway) erfolgt. Das wusste aber Steinway und/oder Hug anscheinend nicht, und so kam es zu dem Brief von Steinway an das Hochbauamt, der die Sache auffliegen liess. Dann läuteten die Alarmglocken und La Bottega zog rechtzeitig die Notbremse in Form einer Selbstanzeige, während Steinway versuchte, die Sache ungeschehen zu machen.

    Interessant wäre noch, ob Steinway den Brief von sich aus oder auf Veranlassung von Hug schrieb. Falls letzteres der Fall ist, müsste Hug bzw. deren Rechtsnachfolger wegen erwiesener Dummheit noch eine höhere Busse zahlen.