Zum Hauptinhalt springen

Feuer im FlüchtlingslagerMoria, die Katastrophe mit Ansage

Frust, Wut und Proteste von Migranten und Einheimischen: Im Lager Moria schwelten schon seit langem Konflikte. Zuletzt kamen auch noch Corona-Infektionen hinzu. Nun ist Europas grösstes Flüchtlingslager abgebrannt.

Alles abgebrannt: Eine Migrantin verlässt mit ihren Habseligkeiten das Flüchtlingslager Moria.
Alles abgebrannt: Eine Migrantin verlässt mit ihren Habseligkeiten das Flüchtlingslager Moria.
Foto: Elias Marcou (Reuters)

Es gab schon zuvor einige Gründe dafür, Moria als «Hölle» zu bezeichnen. Dann kamen die Flammen, die das Ensemble aus eng gedrängten Flüchtlingszelten vollends in ein Inferno verwandelten. Das seit langem überfüllte Camp auf der Ägäis-Insel Lesbos, das grösste Flüchtlingslager in der EU, Sinnbild für Europas Scheitern im Umgang mit Schutzsuchenden, ist in der Nacht auf Mittwoch zu grossen Teilen abgebrannt. (Lesen Sie hier den Kommentar zu Europas Flüchtlingspolitik.)

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.