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Gastkommentar zu GrossbernMit Corona droht eine neue Stadtflucht

Pandemie und Klimaerwärmung erfordern das rasche politische Zusammenwachsen von Stadt und Agglomeration.

Der öffentliche Raum in den Städten ist nicht nur zu bestuhlen, sondern vor allem für die Kühlung zu begrünen: Das Dalmazipärkli in Bern.
Der öffentliche Raum in den Städten ist nicht nur zu bestuhlen, sondern vor allem für die Kühlung zu begrünen: Das Dalmazipärkli in Bern.
Foto: Raphael Moser 

Virologinnen und Epidemiologen weisen auf die besonderen Schwierigkeiten von verdichteten Städten während Pandemien hin. Die Probleme kommen zur Klimaerwärmung hinzu: Für längere Zeit heruntergefahrenes soziales Leben ist in überhitzten Städten weniger gut zu ertragen als im Grünen. Stark verdichtete Städte riskieren deshalb, an Attraktivität zu verlieren, insbesondere dann, wenn die speziellen Gastronomie-, Kultur-, Sport- und Bildungsangebote längere Zeit und wiederholt ausfallen. Auch die Arbeit im Homeoffice während längerer Zeit wird den privaten gegenüber dem öffentlichen Raum neu gewichten: Eine teure, aber kleine Wohnung ohne grüne, aber auch ohne urbane Abwechslung bietende Umgebung verliert in der 24-Stunden-Nutzung ihre Attraktion.

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