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Meyer Burger schlägt Franz Richter zur Wahl ins Präsidium vor

Am 13. Mai soll Franz Richter den bisherigen Verwaltungsratspräsidenten Remo Lütolf beerben.

Remo Lütolf (Mitte) gibt sein Amt als Verwaltungsratspräsident von Meyer Burger ab. Sein  Nachfolger soll Franz Richter (rechts) werden.
Remo Lütolf (Mitte) gibt sein Amt als Verwaltungsratspräsident von Meyer Burger ab. Sein Nachfolger soll Franz Richter (rechts) werden.
Peter Klaunzer (Keystone)

Der Solarzulieferer Meyer Burger erhält einen neuen Präsidenten. An der Generalversammlung vom 13. Mai soll Franz Richter zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt werden, wie die Gruppe am Montag mitteilte. Richter würde somit Nachfolger auf den abtretenden Remo Lütolf folgen.

Franz Richter ist den Angaben zufolge seit 2015 Mitglied im Verwaltungsrat des Solartechnikunternehmens und zudem Chef der deutschen Süss MicroTec. Zudem ist er Mitglied im Verwaltungsrat der Comet-Gruppe und der schwedischen Scint-X Technologies.

Lütolf hatte seinen Rücktritt bei der im Umbruch steckenden Gruppe bereits Mitte März angekündigt, wobei es gleichzeitig auch zu einem Wechsel auf dem CEO-Posten kam. Die operative Leitung übernahm der bisherige Technologiechef Gunter Erfurt von Hans Brändle.

GV ohne physische Präsenz

Zur Wiederwahl im Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung laut Mitteilung das bisherige Mitglied Andreas Herzog vorgeschlagen. Hans-Michael Hauser tritt hingegen nicht mehr an. Bereits bekannt sind die weiteren Nominierungen von Mark Kerekes des Grossaktionärs Sentis Capital PPC sowie Urs Fähndrich von Elysium Capital als Aktionärsvertreter.

Dieser Schritt diene der Einbindung der Investorenstimmen, heisst es. Im vergangenen Jahr hatte es bekanntlich zwischen diesen Aktionären und dem von Lütolf geführten Verwaltungsrat einen heftigen Streit um die strategische Richtung des Unternehmens gegeben.

Die ordentliche Generalversammlung wird ohne die physische Präsenz der Aktionäre am Sitz der Gesellschaft in Thun durchgeführt. Aktionärinnen und Aktionäre können sich ausschliesslich durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen.

SDA