Ein Neustart im Bundesrat

Die Wahl der zwei neuen Bundesrätinnen zeugt vom Wunsch nach Berechenbarkeit in rauen Zeiten. Wichtig wäre jetzt, bei der Verteilung der Departemente die Talente klug einzusetzen.

Im Rekordtempo gewählt: Karin Keller-Sutter (FDP, links) und Viola Amherd (CVP).<p class='credit'>(Bild: Marcel Bieri)</p>

Im Rekordtempo gewählt: Karin Keller-Sutter (FDP, links) und Viola Amherd (CVP).

(Bild: Marcel Bieri)

Patrick Feuz@patrick_feuz

Im Rekordtempo die beiden Favoritinnen gewählt, kein Theater um die doppelte Frauenkür, kein Streit um den Sitzanspruch der zwei bürgerlichen Volksparteien mit der längsten Tradition. In der unaufgeregten Regelung der Nachfolge von Johann Schneider-Ammann (FDP) und Doris Leuthard (CVP) zeigt sich die politische Stabilität der Schweiz – gerade jetzt leuchtet diese Stabilität europaweit besonders kräftig. Anderswo wanken Regierungen oder kommen gar nicht erst zustande. Oder Minister laufen scharenweise wieder aus dem Amt. Bei uns eine anderthalbstündige Ersatzwahl, die abläuft wie geplant. Und danach gehen alle wieder an die Arbeit.

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