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Kolumne Philipp LoserMeine blinden Flecken

Das Corona-Jahr ist auch an unserem Kolumnisten nicht spurlos vorübergegangen. Worüber er im neuen Jahr zu schreiben gelobt. (Und über welche Partei vielleicht etwas weniger.)

Wie oft man sich doch vom unübersichtlichen Strudel der Gegenwart mitziehen lässt, mühelos und auf eine ermattete Art zufrieden. Das wird einem erst richtig bewusst, wenn man diesen Strudel, unter grossen Anstrengungen und immer leicht frustriert (Diagnose: FoMo!), zu ignorieren versucht.

Wenn man dann das Smartphone nach ewigen fünfzehn Minuten (okay, es waren fünf) wieder zur Hand nimmt und registriert, dass der Strudel der Gegenwart immer noch genau gleich strudelt wie vor fünfzehn (fünf) Minuten und nichts von Belang geschehen ist – dann, ja dann sollte man meinen, das mit der Selbstdisziplin werde beim nächsten Mal einfacher.

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