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Einigung mit AgenturMeghan Markle wird nicht mehr von Paparazzi belagert

Die Paparazzi-Agentur Slash UK will künftig keine Fotos mehr von der Herzogin von Sussex und ihrer Familie machen. In den USA droht der Firma seitens der Royals allerdings weiterhin Ungemach.

Nachdem Meghan Markle sich als Schauspielerin in der Anwaltsserie «Suits» einen Namen gemacht hat, heiratete sie Prinz Harry; danach folgte das erste Kind, Baby Archie.
Nachdem Meghan Markle sich als Schauspielerin in der Anwaltsserie «Suits» einen Namen gemacht hat, heiratete sie Prinz Harry; danach folgte das erste Kind, Baby Archie.
Foto: Toby Melville (Keystone)

Prinz Harrys Frau Meghan Markle hat einen Streit mit einer Fotoagentur um ohne Erlaubnis aufgenommene Bilder von ihr und ihrem Sohn Archie beigelegt. Wie Markles Anwälte am Freitag dem Londoner High Court darlegten, verpflichtete sich die Agentur Splash UK, künftig keinerlei Fotos von Prinz Harry, seiner Frau oder dem gemeinsamen Sohn mehr zu machen.

Splash-Fotografen hatten Meghan und Archie im Januar mit einem Teleobjektiv beim Spaziergang auf der kanadischen Insel Vancouver Island fotografiert. Zudem hatte ein Splash-Fotograf laut Meghans Anwältin Jenny Afia das Haus, in dem die Familie damals in Kanada lebte, quasi überwacht und Fotos über den Zaun hinweg gemacht.

Die Anwaltskanzlei Schillings bezeichnete die Einigung als ein «klares Signal, dass unrechtmässiges, invasives und zudringliches Paparazzi-Verhalten nicht geduldet wird». Eine weitere Klage läuft noch gegen Splash US.

Prinz Harry und die ehemalige US-Schauspielerin hatten im Mai 2018 geheiratet. Im März zog sich das Paar offiziell aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurück. Inzwischen lebt die Familie hauptsächlich in Meghans Heimat Kalifornien.

AFP

7 Kommentare
    Pedro Riengger

    Eigentlich ist doch völlig klar, was einen erwartet, wenn man in eine dermassen exponierte Familie eingeiratet. Eine vom britischen Steuerzahler finanzierte «Märchenhochzeit» mit weltweit Millionen Fernsehzuschauern ist in Ordnung, aber danach noch Fotos machen, geht natürlich gar nicht. Privatsphäre. Gleichzeitig dann aber mit einer Fehlgeburt – wohl das intimste und privateste, das einer Frau passieren kann – zur Presse rennen, damit wieder Millionen mitheulen.