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«Massentaugliche Kunst ist mir ein Gräuel.»

«Ich finde in der Musik nichts trauriger als Akteure, die ein Leben lang denselben Sound machen und sich nicht entwickeln, nicht experimentieren.»

Vor 30 Jahren hat das Dnjepr-Album «Hymn of Nihilon» den helvetischen Indie-Underground verzückt. Nun gibts also ein Comeback. Was haben Sie in all den Dekaden getrieben?

Eine Dnjepr-Losung war es, dem «öden Berner Konsens-Rock» und der «Meitschi-Musik von Züri West», wie Sie es damals nannten, etwas Subversives entgegenzustemmen. Welcher Furor treibt Sie heute an?

In den Anfängen von Dnjepr verfertigten Sie eine Art Post Punk für Berns Avantgarde, veredelt mit gehörig New-Wave-Leder-Schick. Wie klingt Dnjepr und wer ist Dnjepr heute?

Damals waren Sie en vogue und progressiv. Keine Angst, dass das eine «Weisch no»-Veranstaltung wird?

Nun, Menschen um die 50 verfallen gerne in eine unschöne Nostalgie-Gefühligkeit. Sind Sie da gefährdet?

In einem «Bund»-Artikel von 1987 erklärten Sie, dass Dnjepr gar nicht auftreten wollten, und wenn, dann nur betrunken und mit Vollplayback. Zitat: «Wir wollen Show und keine Instrumentenwichserei für das ohnehin unwichtige Publikum.» Wie sieht das heute aus?