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Spitzenkoch gefeuertMarcus G. Lindner ist in Gstaad gescheitert

Marcus G. Lindner kochte als «Hüttenwart» auf dem Eggli gut, aber zu teuer. Deshalb haben ihn die Bergbahnen freigestellt. Gemäss Lindner war das neue Konzept unter Corona-Bedingungen nicht realisierbar.

Marcus G. Lindner spielt ganz oben in der Koch-Liga. Ganz oben auf dem Eggli in Gstaad brachte er Fine Dining und Kostenkontrolle nicht unter einen Hut.
Marcus G. Lindner spielt ganz oben in der Koch-Liga. Ganz oben auf dem Eggli in Gstaad brachte er Fine Dining und Kostenkontrolle nicht unter einen Hut.
Foto: Urs Jaudas

Die Gstaader Bergbahnen haben sich von Spitzenkoch Marcus G. Lindner getrennt. Dem aus Vorarlberg stammenden 59-jährigen Lindner wirft die Arbeitgeberin vor, er habe die Kosten nicht im Griff gehabt. Dies berichtet der «Gault Millau»-Channel am Montag. Lindner sei nicht nur als Koch angestellt worden, sondern auch als Mitglied der Geschäftsleitung. «Diese Aufgabe hat er nicht erfüllt», lässt sich Heinz Brand, Verwaltungspräsident des Bahnunternehmens, im Channel zitieren.

Auf Anfrage sagte Heinz Brand, Verwaltungsratspräsident der Gstaader Bergbahnen, Lindner sei «ein super Koch, doch fehlt ihm etwas das Unternehmertum». Seine Aufgabe wäre es gewesen, alle Betriebe auf ein höheres Niveau anzuheben und auf dem Eggli sein persönliches Fine-Dining-Beizli zu betreiben.

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