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Reto Nause (CVP) im Interview«Manchmal bin auch ich Mehrheitsmacher»

Reto Nause, der einzige bürgerliche Berner Gemeinderat, erklärt, weshalb manchmal die ganze Schweiz auf seine Direktion schaut – und was er in seiner letzten Legislatur bewirken will.

Gemeinderat Reto Nause behält sein Büro, worauf er vor den Wahlen nicht gewettet hätte.


Foto: Franziska Rothenbühler
Gemeinderat Reto Nause behält sein Büro, worauf er vor den Wahlen nicht gewettet hätte.


Foto: Franziska Rothenbühler

Sie sind König, wissen Sie das?

Dann wahrscheinlich Panaschierkönig. Ist das so?

Genau. Sie haben bei den Stadtberner Gemeinderatswahlen mehr Stimmen von anderen Listen erhalten als von Ihrer eigenen. Haben Sie eine Erklärung?

Ich war immer auf viele Panaschierstimmen angewiesen. Meine politische Position in der Mitte führt dazu, dass man sowohl im linken wie im rechten Lager Stimmen holen kann. Doch auch das Abschneiden der eigenen Liste war grandios. Das Mitte-Bündnis hat massiv zugelegt. Jedenfalls hätte ich nie mit einem solchen persönlichen Resultat gerechnet. Hätte man mir vor ein paar Tagen gesagt, dass Rot-Grün weiterhin vier von fünf Sitzen behält, dann hätte ich in meinem Büro sofort mit Aufräumen begonnen.

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