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Brasiliens Corona-Mutation P1Manaus ist wie ein Labor – und eine Warnung an die Welt

Viele stecken sich in Brasilien ein zweites Mal mit dem Coronavirus an und erkranken schwer. Die verfügbare Impfung scheint nichts zu nützen. Unterwegs in der Brutstätte der Virusvariante P1.

Der Totengräber Sousa Xavier in Manaus, Amazonas, Brazil. February 16, 2020. Photo: Bruno Kelly
Der Totengräber Sousa Xavier in Manaus, Amazonas, Brazil. February 16, 2020. Photo: Bruno Kelly
Foto: Bruno Kelly

Sobald es hell wird in Manaus, dieser Millionenstadt am Amazonas, begeben sich vier Menschen in den Kampf gegen das mutierte Virus P1.

Die indigene Krankenschwester Vanda Ortega macht sich auf den Weg in entlegene Dörfer und trifft immer häufiger auf Patienten mit Reinfektionen.

Der Totengräber Ulisses de Souza Xavier versucht, gegen das neue Massensterben anzuschaufeln, und muss immer jüngere Opfer begraben.

Der Biologe Lucas Ferrante wertet die letzten Infektionszahlen der neuen Mutante aus und warnt die Welt vor einer «angekündigten Katastrophe»: Es gibt Hinweise darauf, dass P1 resistent gegen Impfstoffe ist.

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