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Schärfere Massnahmen seit MontagLockdown, Runde zwei

Fast alle Läden sind zu, Homeoffice ist Pflicht. Am ersten Tag der neuen Massnahmen zeigte sich Bern dennoch etwas weniger trist als im letzten Frühling.

Im Warenhaus Loeb sind die oberen Stockwerke unerreichbar.
Im Warenhaus Loeb sind die oberen Stockwerke unerreichbar.
Adrian Moser

Nun ist er tatsächlich wieder da: der harte Lockdown. In Bern waren die Massnahmen gegen die Pandemie zuletzt im vergangenen Frühjahr so scharf, wie sie jetzt sind – auf dem Höhepunkt der ersten Welle. Seit Montag dürfen neben wenigen Ausnahmen nur noch Lebensmittelläden öffnen, es gilt eine Homeoffice-Pflicht. (Lesen Sie hier: «Diese Massnahmen gelten ab heute»)

Das merkt man schon ausserhalb der Bundesstadt: Die S-Bahn zwischen Belp und Bern transportiert am Montagmorgen nur eine Handvoll Pendlerinnen und Pendler. Eine ist Schulbibliothekarin Claudia Eidebenz. «Für uns in den Schulen gibt es kein Homeoffice», sagt sie. Man habe sich aber mittlerweile an den Arbeitsalltag mit Maske gewöhnt. Über eine Ansteckung macht sich Eidebenz wenig Sorgen: «Das Zeitfenster für Ausleihen dauert nur eine halbe Stunde, da wird wenig los sein.»

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