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Atelierbesuch mit Hans Ulrich ObristBei Fischli/Weiss, wo alles begann

Wie die beiden Künstler in mir eine lebenslange Leidenschaft entfachten.

Still aus der titelgebenden, grandiosesten Kettenreaktion der Kunstgeschichte von Fischli/Weiss aus dem Jahr 1987.
Still aus der titelgebenden, grandiosesten Kettenreaktion der Kunstgeschichte von Fischli/Weiss aus dem Jahr 1987.
Bild: Peter Fischli David Weiss, Zürich 2021 Courtesy Sprüth Magers, Matthew Marks Gallery New York and Los Angeles, Galerie Eva Presenhuber

Die in der letzten Kolumne angekündigte Reihe von Atelierbesuchen möchte ich dort beginnen, wo es bei mir damit anfing: bei den Schweizer Künstlern Fischli/Weiss. Das heisst, genau genommen war es mein zweiter Atelierbesuch, nach einem allerersten bei dem Maler Claude Sandoz in Luzern. Wenig später, ich war siebzehn Jahre alt, sah ich in der Kunsthalle Basel eine Ausstellung von Fischli/Weiss, die mich schwer bewegte. Ich nahm all meinen Mut zusammen, suchte die Nummer im Telefonbuch heraus und rief bei den beiden an. Wenige Tage darauf sass ich im Zug von Weinfelden nach Zürich, und als ich mich nach einem langen, unvergesslichen Tag von ihnen verabschiedete, war das der Beginn einer 31-jährigen Freundschaft.

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