Zum Hauptinhalt springen

Hilfe für Firmen in der Corona-KriseLinke Politiker sind die neuen Vertreter des Gewerbes

Der designierte Präsident des Gewerbeverbandes sagt, dass sich linke Politiker besser fürs Gewerbe eingesetzt haben als die bürgerlichen. Und die Grüne Regula Rytz engagiert sich für ein Carunternehmen.

Kaum abgetreten als Präsidentin der Grünen, angelt Regula Rytz bereits einen neuen Nebenjob – bei einer Firma, die Carreisen für höhere Ansprüche durchführt.
Kaum abgetreten als Präsidentin der Grünen, angelt Regula Rytz bereits einen neuen Nebenjob – bei einer Firma, die Carreisen für höhere Ansprüche durchführt.
Foto: Keystone

Die abgetretene Präsidentin der Grünen, Regula Rytz, bekommt eine überraschende Anfrage aus der Wirtschaft. Das Reiseunternehmen Edelline aus Köniz will sie als Beraterin und Reiseplanerin engagieren. Die Firma beschäftigt 12 Mitarbeiter und besitzt drei Reisecars. Rytz hat zugesagt. Unter zwei Bedingungen: Sie will erstens kein Geld. Und sie verlangt zweitens, dass die Cars so nachhaltig wie möglich sind. Edelline ist offizieller Transporteur des Berner Fussballclubs Young Boys und organisiert Erlebnisreisen für höhere Ansprüche. Der Chef Beat Ackermann sagt: «Wir suchten eine Persönlichkeit, die weiss, wie man den Gästen Nachhaltigkeit erklärt.» Er habe gesehen, wie sich Rytz während der Krise für das Kleingewerbe engagierte. «Da war der Fall für mich klar.» Und Rytz sagt: «Die lokalen Gewerbler haben gemerkt, dass wir Grünen uns für sie einsetzen.» Tatsächlich haben die linken Parteien während der Corona-Krise beim Gewerbe gepunktet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.