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Kanton verbietet KooperationLenk-Simmental darf nicht zu Destination Gstaad wechseln

Die Zugehörigkeiten der Regionen sei 2018 rechtlich verbindlich festgelegt worden, begründet der Kanton das Fusionsverbot.

Die Tourismusregion Lenk-Simmental darf nicht zur Destination Gstaad wechseln.
Die Tourismusregion Lenk-Simmental darf nicht zur Destination Gstaad wechseln.
Bruno Petroni

Die Berner Regierung bremst die Wechselgelüste von Lenk Simmental Tourismus zur Destination Gstaad Saanenland. Die Destinationen seien 2018 rechtlich verbindlich festgelegt worden, hält die Regierung fest.

Auslöser für die Klarstellung war eine Ende 2019 durch Lenk Simmental Tourismus (LST) unterzeichnete Kooperationsvereinbarung mit der Destination Gstaad. Regierungspräsident Christoph Amman sei deshalb bei einer LST-Delegation vorstellig geworden, teilte der Kanton Bern am Montag mit.

Kooperationen über Destinationsgrenzen hinaus seien zu begrüssen, wenn sie im Interesse der Gäste erfolgen. Ammann habe jedoch beim Treffen klar gestellt, dass solche Vereinbarungen nicht Auslöser sein dürften für einen Wechsel eines Gebiets zu einer anderen Destination.

Mit der Revision der Tourismusentwicklungsverordnung im Jahr 2018 sei Lenk-Simmental verbindlich als Teil der Destination Tourismus Adelboden Lenk Kandersteg (TALK AG) festgelegt worden. Diese Verordnung werde in den nächsten Jahren nicht angepasst.

Lenk-Simmental war zwar 2018 eine Kooperation mit der Destination TALK eingegangen, wollte diese aber Ende 2019 aufkündigen. Nun wollen die Verantwortlichen den Vertrag mit TALK neu aushandeln, wie der «Berner Oberländer» vergangene Woche berichtete.

SDA