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Selbstständige wegen Corona in NotLeere Wartezimmer, leere Kassen

Physiotherapeutinnen, Zahnärzte und andere dürfen trotz Corona-Krise arbeiten. Aber Kunden und Einnahmen haben sie kaum noch. Und bisher keine Hilfe vom Staat.

Physiotherapeut Gere Luder betreut Patienten noch per Telefon  – die Krankenkassen übernehmen die Kosten dieser Behandlungen aber nicht.
Physiotherapeut Gere Luder betreut Patienten noch per Telefon – die Krankenkassen übernehmen die Kosten dieser Behandlungen aber nicht.
Foto: Adrian Moser

Wer wirklich Hilfe braucht, der muss auch in Zeiten des Coronavirus behandelt werden. Deshalb hat der Bundesrat die Physiotherapie-, Zahnarzt- und Psychologiepraxen im Land nicht geschlossen. Bloss: Die Wartezimmer sind meistens leer, behandelt werden dürfen nur noch medizinische Notfälle. Dadurch haben Selbstständige grosse finanzielle Ausfälle, manche bangen um die Zukunft. Doch Staatshilfe gibt es bisher nicht. Schliesslich, so die Begründung des Staatssekretariats für Wirtschaft, wurde etwa die Physiotherapiepraxis anders als der Coiffeursalon nicht gezwungen, den Betrieb zu schliessen.

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