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Das Preis-Genuss-Verhältnis stimmt

Im Languedoc wachsen Reben auf einer Fläche so gross wie der Kanton Tessin. Aus diesen Trauben werden preiswerte Weine gekeltert, die jüngere Weinliebhaber genauso überzeugen wie ältere.

Nicht jeder liebt französische Weine. Sie seien teuer oder aus der Mode gekommen, lauten die am häufigsten genannten Vorurteile, die sich hartnäckig halten. Offenbar kennen diese Weinliebhaber keine Weine aus Südfrankreich, denn diese widerlegen jedes Vorurteil. Im Beaujolais, im Bordelais, auf Korsika, im Languedoc-Roussillon, in der Provence, im Rhonetal, in Savoyen und in Sud-Ouest keltern innovative Winzer moderne Weine, die ausgezeichnet munden und trotzdem preiswert sind. Nirgendwo in Frankreich wird mehr Wein angebaut als im Languedoc, dem nördlichen Teil der Region Languedoc-Roussillon. Bis in die 1980er-Jahre produzierten die Winzer fast nur Massenwein. Erst zu Beginn der 90er-Jahre, als die Europäische Union mit ihren Rodungsprogrammen den europäischen Weinüberschuss bekämpfte, besannen sie sich auf Qualität. Mit Erfolg: Heute produzieren die Winzer im Süden, z.B. in der Provence und der Côtes-du-Rhône-Gegend, moderne Weine mit einem aussergewöhnlichen Preis-Genuss-Verhältnis. Die Weinberge erstrecken sich von Narbonne im Westen bis Nîmes im Osten, liegen nahe der Küste und profitieren vom mediterranen Klima. Die Sommer im Languedoc sind lang, heiss und trocken – ideal, um Wein oder Oliven anzubauen. Hier gedeihen Carignan, Grenache und Cinsault, aber auch Cabernet Sauvignon und Syrah.

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