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Vierwaldstättersee erhält gigantische Seerose

700 Zuschauerplätze, zwölf Meter hoch und 3 Millionen Franken teuer. Die Zentralschweiz will 200 Jahre Tourismusgeschichte mit einer riesigen Plattform auf dem Vierwaldstättersee feiern.

Die Zentralschweiz blickt 2015 auf ihre 200-jährige Tourismusgeschichte zurück. Mehrere Anlässe dazu sollen auf einer riesigen schwimmenden Plattform auf dem Vierwaldsättersee stattfinden. Die haushohe Stahlkonstruktion in Form einer Seerose wurde am Dienstag vorgestellt.

Die Plattform mit vier Zuschauertribünen und einer Bühne in der Mitte hat einen Durchmesser von 38 Metern und ist 12 Meter hoch. Sie ist für 700 Personen ausgelegt, wie der Verein 200 Jahre Gastfreundschaft Zentralschweiz mitteilte.

Foodstände, Bar und Flanierzone

Die überdimensionale Seerose verfügt über einklappbare Blütenblätter, zwei Foodstände, eine Bar sowie eine Flanierzone. Entworfen wurde sie von Dolmus Architekten in Luzern. Bau und Betrieb der Plattform sollen 3,2 Millionen Franken kosten.

Die schwimmende Plattform ist Herzstück des geplanten Jubiläums Gästival. Bei diesem feiern die Kantone Uri, Schwyz, Luzern, Ob- und Nidwalden mit Beteiligung des Bundes und Privaten im nächsten Jahr die 200-jährige Tourismusgeschichte der Region.

Die schwimmende Plattform soll vom 29. Mai 2015 bis 20. September 2015 auf dem Vierwaldstättersee in allen fünf Seekantonen anlegen. Haltestellen sind Luzern, Alpnachstad OW, Brunnen SZ, Stansstad NW und Flüelen UR. Auf der Plattform sind kantonale und regionale Anlässe wie Konzerte, Darbietungen, Vorlesungen und Diskussionen geplant.

Schulung fürs Tourismuspersonal

1815 entstanden in der Zentralschweiz die ersten Bauten des modernen Tourismus. Darunter sind das Seehotel Goldener Adler in Küssnacht SZ und das Berggasthaus auf Rigi-Kulm.

Die Initianten des Gästivals wollen im Jubiläumsjahr die Gastfreundschaft der Zentralschweiz ins Zentrum rücken. Die sieben Millionen Franken teure Sensibilisierungskampagne richtet sich in erster Linie an Menschen in der Zentralschweiz sowie Gastgeber aus Tourismus und Kultur.

Geplant sind unter anderem eine Neuaufarbeitung der Tourismusgeschichte sowie Schulungsprogramme fürs Tourismuspersonal. Daneben können sich Private, Vereine, Gewerbe und Kulturschaffende mit eigenen Projekte an den Feierlichkeiten beteiligen.

SDA/kpn

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