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Mit Heimarbeit zurück ins Modegeschäft

Nach dreijähriger Babypause erwecken Brigitta Rumo und Karin Bisanti ihr Label Di Prenda zu neuem Leben.

«Uns würde viel fehlen, wenn wir unsere Kleider nicht mehr selbst nähen und besticken könnten»: die Schwestern Karin Bisanti und Brigitta Rumo. (Adrian Moser)
«Uns würde viel fehlen, wenn wir unsere Kleider nicht mehr selbst nähen und besticken könnten»: die Schwestern Karin Bisanti und Brigitta Rumo. (Adrian Moser)

Ihre Kollektionen waren unter anderem im Globus und verschiedene Male an namhaften Mode- und Designausstellungen erhältlich, schneidern taten sie während zehn Jahren in einem Atelier in der Berner Altstadt, und auch Showerfahrung konnten sie vorweisen: Brigitta Rumo (39) und Karin Bisanti (37) hatten mit ihrem Label Di Prenda viel erreicht, als sie sich 2008 für eine Pause entschieden. Es war denn auch immer klar, dass das Ende nur temporärer Natur sein sollte. Vorerst aber galt es, die Prioritäten anders zu setzen. «Inzwischen waren wir beide Mutter geworden. Entwurf und Näharbeit erledigten wir zu Hause, zwischen Fläschchen geben und Windeln wechseln. Dabei wurden wir niemandem mehr gerecht. Weder den Kindern noch dem Label», sagen die beiden Schwestern rückblickend. Also nähten sie fortan nur noch für sich selbst und die Kinder, stets im Hinterkopf, Di Prenda irgendwann aus dem Winterschlaf zu wecken.

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