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Der Hochgeschlossene entblösst mehr als ein Décolleté

Ein magischer Klassiker: Der schwarze Rollkragenpullover.

Radikal persönlich: Marilyn Monroe, hochgeschlossen im Mai 1953 im Garten ihres Hauses. Foto: Alfred Eisenstaed (Getty)
Radikal persönlich: Marilyn Monroe, hochgeschlossen im Mai 1953 im Garten ihres Hauses. Foto: Alfred Eisenstaed (Getty)

Er ist nun wirklich kein Verführer, der schwarze Rollkragenpullover, wenn er – brav kleidsam und beinahe klerikal – im Schrank auf seinen Auftritt wartet. Erst wenn er übergestreift wird, manifestiert sich seine wahre Magie. Genau in jenem Moment beginnt sich dieses Kleidungsstück nämlich von den anderen Klassikern zu unterscheiden, dem kleinen Schwarzen oder dem Trenchcoat etwa, denn dann, wenn der Kopf durch die Stoffbahn gezwängt worden ist und die Augen wieder ins Licht blinzeln, passieren wundersame Dinge. Das hat wohl auch mit der reichen modischen Vergangenheit des schwarzen Pullis zu tun, die auf sonderbar aufregende Weise noch immer das Tragegefühl beeinflusst.

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