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Die verblüffendste Stadt Afrikas

Eritreas Hauptstadt Asmara sieht aus, als wäre die Zeit vor fast hundert Jahren stehen geblieben.

Als wäre die Zeit stehen geblieben: «Fiat Tagliero», die futuristische Fiat-Tankstelle in Asmara. Geschaffen wurde das heutige Kulturdenkmal 1938 nach den Plänen des italienischen Architekten Giuseppe Pettazzi.
Als wäre die Zeit stehen geblieben: «Fiat Tagliero», die futuristische Fiat-Tankstelle in Asmara. Geschaffen wurde das heutige Kulturdenkmal 1938 nach den Plänen des italienischen Architekten Giuseppe Pettazzi.
Reuters
Passanten an der Harnet Avenue, wo sich die römisch-katholische St.-Josephs-Kathedrale von Asmara befindet.
Passanten an der Harnet Avenue, wo sich die römisch-katholische St.-Josephs-Kathedrale von Asmara befindet.
Reuters
Asmara, wo rund 650'000 Menschen leben, wurde in der italienischen Kolonialzeit in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft.
Asmara, wo rund 650'000 Menschen leben, wurde in der italienischen Kolonialzeit in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft.
Wikimedia
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In einer kopfsteingepflasterten Gasse parkt ein knallroter Fiat 1500 Cabriolet, Baujahr 1964, vor einer historischen Häuserzeile ein. Heraus steigt ein dunkelhäutiger Herr mit grau meliertem Schnauzbart und italienischem Borsalino-Hut und begibt sich in eine Farmacia, die von aussen wie ein Relikt aus der Frühzeit des vergangenen Jahrhunderts wirkt. In der Apotheke fühlt man sich vollends in die Vergangenheit zurückversetzt: Als Medikamentenschränke dienen verschnörkelte Vitrinen aus Holz und Glas; und auf dem Tresen thront eine Kasse, an der man zum Öffnen des Geldfachs noch kurbeln muss. Es ist, als ob hier ein historischer Roman verfilmt wird. Doch es handelt sich um eine Alltagsszene aus dem Jahr 2015 – ein Montagmorgen in der eritreischen Hauptstadt Asmara, der verblüffendsten Stadt des Kontinents.

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