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Hier ist das Leben für Ausländer am teuersten

Die angolanische Hauptstadt Luanda führt die Rangliste an. Auch drei Schweizer Städte findet man unter den ersten zehn.

Seit einigen Jahren auf Platz eins: Dank des ÖL-Industrie boomt Angolas Hauptstadt Luanda. (4. Mai 2014)
Seit einigen Jahren auf Platz eins: Dank des ÖL-Industrie boomt Angolas Hauptstadt Luanda. (4. Mai 2014)
Saul Loeb, Reuters
2. Rang: Ein Markt in N'djamena, Tschad.
2. Rang: Ein Markt in N'djamena, Tschad.
Issouf Sanogo, AFP
10. Rang: Shanghai, China.
10. Rang: Shanghai, China.
Carlos Barria, Reuters
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Ausländer müssen in Zürich tief ins Portemonnaie greifen: Die Limmatstadt ist laut einer Studie das teuerste Pflaster für Ausländer in Europa. Hinter Zürich folgen auf der Rangliste 2014 des Beratungsunternehmens Mercer die Schweizer Städte Genf und Bern

Moskau, das letztes Jahr noch an der Spitze lag, landete auf dem vierten Platz, wie Mercer am Donnerstag mitteilte. Dahinter folgen London, Kopenhagen und Oslo.

Weltweit ist wie im letzten Jahr die angolanische Hauptstadt Luanda die teuerste Stadt für Ausländer. Auf dem Podest folgen die Hauptstadt von Tschad, N'Djamena, und Hongkong. Zürich liegt im internationalen Ranking auf dem fünften Platz.

Importe und Sicherheit sind teuer

Für die Studie verglich Mercer in 211 Grossstädten mehr als 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter die Kosten für Miete, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote. Als Massstab wird New York genommen, eingerechnet werden auch die Auswirkungen des Wechselkurses im Vergleich zum US-Dollar. Angestellt wird der Vergleich für Unternehmen und Regierungen, die Mitarbeiter ins Ausland entsenden.

«Während Luanda und N'Djamena relativ wenig kostspielige Städte sind, sind sie für aus dem Ausland Entsendete sehr teuer, denn die meisten Konsumgüter sind importiert», erklärte Ed Hannibal von Mercer. «Ausserdem kann es sehr schwierig und auch teuer sein, eine sichere Unterkunft zu finden, die westlichen Normen entspricht.»

Der Grund für die hohe Platzierung der Schweizer Städte liegt einerseits in den steigenden Mietpreisen, wie Mercer-Expertin Yvonne Traber im Communiqué erklärt. Anderseits sei der Franken eine vergleichsweise starke Währung.

France 24 zeigt die Entwicklung Luandas vom Bürgerkrieg bis zum Öl-Boom. (Video: Youtube/FRANCE 24 English)

(SDA)

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