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Ziemlich sulzig

Stell dir vor, einige Leute fahren Ski in den afghanischen Bergen, und alle Welt will das sehen: 
Das Alpine Museum in Bern präsentiert das «Skiwunder von Bamiyan».

Zahra Ibrahimi, Siegerin des Frauenrennens 2013, an der Afghan Ski Challenge.
Zahra Ibrahimi, Siegerin des Frauenrennens 2013, an der Afghan Ski Challenge.
Bamiyan Ski Club
Man beachte die leeren Flaschen: Skipionier in Bamiyan.
Man beachte die leeren Flaschen: Skipionier in Bamiyan.
Bamiyan Ski Club
Endlich am Ziel: Fahrer Nummer 17.
Endlich am Ziel: Fahrer Nummer 17.
Ruedi Flück
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Eigentlich könnte diese Ausstellung ohne Weiteres ja auch nebenan zu sehen sein, im Museum für Kommunikation. Die ­Afghan Ski Challenge also, ein Rennen ohne Wintersportinfrastruktur und präparierte Pisten in den afghanischen Bergen, vor ein paar Jahren ins Leben gerufen von ein paar europäischen Individualtouristen, die sich auf der Suche nach «unberührten» Weltgegenden in die Region von Bamiyan verirrt hatten. Inzwischen ist es – pittoreske Bilder garantiert – auch für immer mehr Einheimische Anlass, sich mitunter abenteuerlich zusammengebastelte Latten an die Füsse zu schnallen.

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